USA: Neue Preisrunde - Mobilfunk-Flatrates kommen

Telefonie In den USA herrscht am Mobilfunkmarkt derzeit helle Aufregung. Die beiden größten Provider, AT&T und Verizon, kündigten gestern die ersten Flatrates für Gespräche in alle Netze an. Konkurrent T-Mobile zog einen Tag später nach. Für knapp 100 US-Dollar pro Monat hat man die Möglichkeit, unbegrenzt in alle Netze zu telefonieren, ohne sich Gedanken um die Gebühren machen zu müssen. Teilweise ist im Preis auch eine Flatrate für Textnachrichten enthalten. Für die Datennutzung fallen zusätzliche Gebühren an, allerdings ist auch hier eine pauschale Abrechnung möglich.

Nur der drittgrößte Mobilfunk-Provider Sprint Nextel hat kein Flatrate-Angebot vorgelegt. Das Unternehmen muss derzeit mit einigen Problemen kämpfen: die Kunden wechseln zur Konkurrenz, die Gewinne schrumpfen.

In Deutschland sind Mobilfunk-Flatrates noch nicht sehr weit verbreitet. E-Plus und O2 haben entsprechende Tarife im Angebot, allerdings sind diese teilweise mit diversen Einschränkungen verbunden. Bei Freenet erhält man eine echte Flatrate für alle Netze für monatlich 79 Euro. O2 verlangt für den Tarif Genion XL 68 Euro.
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