Microsoft will den PC zum Weltraumteleskop machen

Microsoft Seit einigen Tagen rumort es in der Gerüchteküche mal wieder kräftig - der Ex-Microsoft-Mitarbeiter und Blogging-Unternehmer Robert Scoble sorgte mit vagen Äußerungen zu einer Präsentation für Aufregung, die ihm von zwei Mitarbeitern des Softwarekonzerns vorgeführt wurde. Er sei zu Tränen gerührt gewesen von dem, was ihm die Microsoft-Entwickler während eines Besuchs in Redmond vorführten. Scoble machte darüber hinaus einige Andeutungen, die dazu führten, dass sich die Silicon-Valley-Gazette TechCrunch näher mit dem Thema beschäftigte - mit Erfolg. Inzwischen scheint klar zu sein, was für ein neues Produkt Microsoft am 27. Februar vorstellen will - von Windows Server 2008 & Co jetzt mal abgesehen.

Unter Berufung auf Microsoft-nahe Quellen berichtet TechCrunch, dass das Unternehmen eine neue Desktop-Software namens "WorldWide Telescope" vorstellen wird. Die Windows-Anwendung soll kostenlos zum Download bereit gestellt werden und die Erkundung des Weltraums vom PC aus ermöglichen, heißt es.

Die Software soll angeblich mit Daten von Teleskopen arbeiten, darunter auch Bilder des bekannten Hubble Weltraumteleskops, das die Erde umkreist. Der Anwender kann nach belieben umhernavigieren und näher an Himmelskörper heranzoomen. Je nach Verfügbarkeit entsprechender Daten soll die Auflösung teils beträchtlich sein.

Ähnlich der von Satellitenkartendiensten bekannten Funktionen soll man bei WorldWide Telescope auch zwischen verschiedenen Ansichten eines "Orts" wählen können. So lassen sich zum Beispiel auch Infrarot-Bilder ansehen. Grundlage der Software soll die Arbeit zweier Microsoft-Entwickler sein, die sich seit langem mit der Idee vom "Teleskop im PC" beschäftigen.

Microsofts WorldWide Telescope soll laut TechCrunch deutlich mehr zu bieten haben, als das von Google als Teil von Google Earth eingeführte Google Sky oder das freie Stellarium. Gerade die Benutzeroberfläche wird als Vorteil genannt, da sie ein flüssiges Bewegen durch den Raum ermöglicht. Hinter ihr sollen Teil der Photosynth-Technologie stecken, mit der Microsoft aus Fotos 3D-Visualisierungen generiert.
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