Microsoft & Yahoo: Chinesen wollen ein Wort mitreden

Internet & Webdienste Microsoft versucht derzeit den Internetkonzern Yahoo im Rahmen eines Milliardengeschäfts zu übernehmen. Dabei stellen sich den Redmondern jedoch reihenweise Hindernisse in den Weg. Neben verschiedenen anderen Kaufinteressenten, will offenbar auch die chinesische Online-Handelsplattform Alibaba ein Wörtchen mitreden. Sollte Yahoo von Microsoft tatsächlich übernommen werden, will Alibaba sicherstellen, das die Unabhängigkeit des Unternehmens erhalten bleibt und verstärkt wird. Yahoo hatte sein Asiengeschäft 2005 an Alibaba abgetreten und wurde im Gegenzug größter Anteilseigner des chinesischen Unternehmens. Außerdem investierte Yahoo damals eine Milliarde US-Dollar.

Alibaba hat nun Berater laut asiatischen Medienberichten Berater engagiert, die für eine Zukunft unter Microsoft Vorbereitungen treffen sollen. Microsoft hatte Anfang Februar 44,6 Milliarden US-Dollar für Yahoo geboten. In der Folge will die chinesische Regierung offenbar wissen, welche Auswirkungen Microsofts Kaufinteresse auf Alibaba haben würde.

Mit Hilfe von Anwälten und Beratern sollen nun Wege gewunden werden, die eine zu große Abhängigkeit von Microsoft verhindern können. Yahoo ist zwar Großaktionär von Alibaba, überlässt den Chinesen die Unternehmensführung aber weitestgehend selbst. Sie fürchten nun offenbar eine verstärkte Beeinflussung ihrer Entscheidungen durch den Redmonder Softwarekonzern.
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