Malware als Verkaufsmotor für Sicherheitssoftware

Sicherheit Einige findige "Geschäftsleute" haben offenbar eine besonders dubiose Methode gefunden, um durch den Vertrieb von Sicherheitssoftware bekannter Hersteller möglichst hohe Verkaufsprovisionen einzustreichen. Sie verbreiten zunächst Schad-Software und bieten den betroffenen dann Software wie Norton oder auch ZoneAlarm zum Kauf an. Dahinter steckt die Praxis vieler Sicherheitsdienstleister, Händlern Verkaufsprovisionen bei erfolgreichem Vertrieb ihrer Produkte zu zahlen. Dieser Ansatz ist an sich nicht problematisch, wenn er nicht von einigen Verkäufern missbraucht würde. Nach Meinung von Sicherheitsexperten müssten die Anbieter der Programme künftig aufmerksamer über ihre Partnerprogramme wachen.

Bei Sunbelt Software, selbst Hersteller von Sicherheitsprogrammen, ist man selbst betroffen und versucht nun auf das Problem aufmerksam zu machen. Nach Angaben des Unternehmens wurden in den vergangenen Wochen verschiedene Schad- und Werbeprogramme genutzt, um Werbung für Software von Symantec (Norton) und Check Point (ZoneAlarm) zu machen.

Sunbelt fordert nun die betroffenen Anbieter von Sicherheitssoftware auf, ihre Partner-Marketing-Programme stärker zu kontrollieren und schwarze Schafe ausfindig zu machen. In einem weiteren Fall wurden Werbeeinblendungen für Symantecs Online-Shop von einem Adware-Paket generiert, das als unerwünschte Software eingestuft ist.
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