EA will nicht mehr der Goliath der Spielebranche sein

PC-Spiele Der Spielekonzern Electronic Arts ist nicht gerade für seinen guten Umgang mit den zum Unternehmen gehörenden Entwicklerstudios bekannt. Unter Spielern gilt der weltgrößte Spielehersteller als Garant für das Ende einst erfolgreicher Studios, sobald eine Übernahme erfolgt ist. Bei EA ist man sich dessen offenbar bestens bewusst und verspricht deshalb nun Besserung. In einem Interview sagte EA-Chef John Riccitiello, dass man in der Vergangenheit vieles falsch gemacht habe. Zu den von Electronic Arts in den Untergang geführten Spielestudios gehören einstige Größen wie Bullfrog, Origin Systems und Westwood.

Riccitiello gab weiter zu Protokoll, dass er in persönlichen Gesprächen mit den Entwicklern dieser Studios erfahren habe, dass sich die Mitarbeiter oft wie "erdrosselt und begraben" gefühlt hätten. Außerdem gab er zu, dass der Aufkauf von Herstellern erfolgreicher Spieletitel auf Dauer kein Erfolgsmodell sein kann.

Man mache einen Fehler, wenn man ein Studio übernimmt, diesem den eigenen Markennamen aufdrückt und dann auf künftige Erfolge hofft, so Riccitiello. Künftig will der EA-Boss nun einiges ändern. Er wolle ein neues Modell für die Zusammenarbeit zwischen Publisher und Entwicklern schaffen, um alte Fehler nicht wieder zu begehen, sagte er.

Die kreativen Köpfe der Spielebranche müssten laut Riccitiello fast wie Pflanzen in einem Treibaus behandelt werden - verändert man die Temperatur um wenige Grad, sterben sie ab.
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