Ballmer: Es kann kein Open-Source Windows geben

Windows Microsoft-Chef Steve Ballmer hat deutlich gemacht, dass es wohl nie eine Open-Source-Version von dem Betriebssystem Windows geben wird. Befürworter freier Software nennen immer wieder die Offenlegung des Windows-Quellcodes als ultimative Lösung für alle Sorgen rund um Microsofts-Betriebssystem, da so angeblich jedermann zu dessen Verbesserung beitragen könnte.

Zumindest in Microsofts Chef-Etage ist man von diesem Ansatz wenig begeistert. Ballmer beantwortete die Frage nach der Möglichkeit einer Open-Source-Version von Windows während einer Microsoft-Veranstaltung mit einem klaren "nein". Er war von einem Studenten gefragt worden, als er anlässlich des Minority Student Day für Fragen zur Verfügung stand.


Nach Auffassung von Ballmer würde eine Offenlegung des Quellcodes von Windows gleichzeitig bedeuten, dass man das Betriebssystem kostenlos abgeben müsse. Dies sei nun einmal die Bedeutung von Open-Source. Dieser Schritt ist seiner Meinung nach nicht denkbar, da Microsoft sich sonst nicht finanzieren könnte. Man würde dann nicht mehr genug Geld haben, um die Mitarbeiter zu bezahlen, so Ballmer weiter.

Open-Source sei keine schlechte Idee, aber für Microsoft kein passendes Konzept, sagte er. Als Beispiel für Kostenfaktoren, die nicht mehr bezahlbar wären, wenn die Redmonder Windows zu einem freien Produkt machen würden, nannte er kurioserweise die Abgabe von kostenlosen Getränken an die Mitarbeiter. Biete man Software kostenlos an, gäbe es keine kostenlosen Getränke mehr, so Ballmer.

Tatsächlich sind die Kosten für die Gratis-Getränke der Mitarbeiter nicht gerade gering. Wie Todd Bishop auf Basis offizieller Zahlen vorrechnet, trinkt jeder von Microsofts über 35.000 Mitarbeitern in der Region Seattle jährlich 217 Dosen kohlensäurehaltiger Getränke. Über 7,7 Millionen Dosen würden jährlich ausgegeben. Hinzu kommen ihmzufolge über 4 Millionen Dosen Saft und 4,1 Millionen Milchkartons.
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"Open-Source sei keine schlechte Idee, aber für Microsoft kein passendes Konzept, sagte er." Wow, hat sich Ballmer so sehr verändert? Ich erinnere mich, vor ein paar Jahren hieß es noch "Linux sei ein Krebsgeschwür" (edit: In Bezug auf Geistiges Eigentum, siehe re:2)... @Thema: Verständlich, MS muss ja auch Geld verdienen. Allerdings wäre ein Großteil der Leute schon damit zufrieden, wenn die wenigstens ihre API öffnen und sich an geltende Standards halten würden, es muss ja nicht gleich der komplette Quellcode offen gelegt werden...
 
@Astorek: wieso sollte er sich geändert haben? Er kann ja das Konzept von Open-Source toll finden, aber linux immernoch kacke
 
Du schreibst auf billigstem Bild-Niveau. Wenn dann muss nämlich schon mindestens den ganzen Satz und somit im Kontext zitieren! _ _ _ Er hatte 2001 nämlich lediglich folgendes gesagt: "Linux ist ein Krebsgeschwür, das in Bezug(!) auf geistiges Eigentum alles befällt, was es berührt." Damit sagt er aber noch lange nicht, dass Linux an sich ein Krebsgeschwür ist! Fazit: Dieses Statement widerspricht also seiner bisherigen Äußerung nicht im geringsten.
 
@Astorek: Naja Arbeitsplätze zu erhalten ist ja auch nicht schlimm denn das würde ja bei Open Source anders sein man bräuchte ja nicht mehr so viele Arbeitsplätze deswegen ist es ja nicht verkehrt das es Kommerz bleibt und closed damit die Leute auch Fehler korrigieren und das nach Bezahlung.
 
@Astorek: Was hat denn Linux mit Open Source zu tun, außer dass es selbst Open Source ist? Open Source ist nicht nur Linux.


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