 Die Internet-Ausfälle im asiatischen und arabischen Raum sind offenbar weitläufiger als zunächst angenommen. Die Firma FLAG, die zwei Unterseekabel zwischen Europa und Ägypten betreibt, teilte mit, dass rund 85 Millionen Nutzer betroffen sein sollen.
Den Angaben zufolge gab es bereits Ende Januar - rund eine Woche bevor die bisher gemeldeten vier Ausfälle bekannt wurden - bereits einen weiteren Schaden. Insgesamt sollen 60 Millionen Nutzer in Indien, 12 Millionen Nutzer in Pakistan, 6 Millionen Kunden in Ägypten und 4,7 Millionen Anschlüsse in Saudi-Arabien betroffen sein.
Wahrscheinlich sind Millionen weitere Nutzer in anderen Ländern auf der arabischen Halbinsel betroffen. Mindestens 1,7 Millionen Kunden sollen in den Vereinigten Arabischen Emiraten vom Internet abgeschnitten sein. Auch in Qatar und Bahrain soll es Ausfälle geben, zu denen aber noch keine genaueren Angaben vorliegen.
Derzeit sind bereits verschiedene Reparaturmaßnahmen eingeleitet worden. Zu deren Fortschritt ist bisher nur wenig bekannt. Zuletzt hieß es, dass schlechtes Wetter die Arbeiten verzögert, weil die benötigten Reparaturschiffe nicht auslaufen konnten. Künftig sollen derartige Ausfälle durch Gegenmaßnahmen wie alternative Routen begrenzt werden.
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