Microsoft und die Suche nach der perfekten Werbung

Microsoft Microsoft ist seit langem auch als Werbevermarkter tätig. Derzeit versucht das Unternehmen mit verschiedenen Maßnahmen zu einem Schwergewicht in Sachen Online-Werbung aufzusteigen. Neben der geplanten Übernahme des Internetkonzerns Yahoo setzt man dabei auch auf neue Wege, Werbung an den Mann zu bringen. Deshalb forscht Microsoft in seinen so genannten adCenter Labs nach neuen Werbemethoden, die zwar für mehr Absatz sorgen, aber dem Kunden dabei nicht allzu sehr auf die Nerven gehen sollen. In dieser Woche haben die Redmonder nun einige ihrer jüngsten Konzepte der Öffentlichkeit vorgestellt.

Unter anderem demonstrierte Microsoft ein System namens "Air Wave", das Kunden über große Touchscreen-Systeme an öffentlichen Plätzen ansprechen soll. Dahinter stecken unter anderem Entwicklungen aus dem Produkt "Surface", einem Multimedia-Tisch, der demnächst in Geschäften, Hotels und Casinos zur Kundeninformation eingesetzt werden soll. Wie "Surface" arbeitet auch "Air Wave" mit einer Multitouch-fähigen Oberfläche.

Vor allem im Bereich der Online-Werbung waren Microsofts weitere Neuentwicklungen angesiedelt. Eine weitere Technologie, die jetzt präsentiert wurde, erkennt mit Hilfe bestimmter Algorithmen zur Bilderkennung, wann ein Werbeclip so in einem Video eingebunden werden kann, dass der Betrachter nur minimal gestört wird.

Eine ähnliche Technik ermöglicht die automatische Einbindung von kontextbezogener Werbung an der passenden Stelle in einem Video. So würde zu einem Thema auch bei Videos immer die "richtige" Werbung angezeigt werden können. Die passende Werbung anzuzeigen, spielt auch bei einer weiteren Neuentwicklung aus Redmond eine große Rolle.

Um ihr Ansehen nicht zu beschädigen, wollen viele Werbetreibende ihre Anzeigen, Banner und Clips nicht zusammen mit Inhalten anzeigen, die von ihren Kunden möglicherweise als unpassend empfunden werden. Microsoft will in diesem Punkt mit einer Technologie aushelfen, die erkennt, wann bestimmte Inhalte zu sehen sind, bei denen das Einblenden von Werbung für eine bestimmte Firma deren Ansehen schaden könnte.

Auf diese Weise soll man künftig sicher stellen können, dass zum Beispiel auf Seiten mit pornografischen Inhalten oder Bildern von Waffen keine Werbung für bestimmte Produkte oder Firmen ausgeliefert wird. Natürlich arbeitet Microsoft auch weiter daran, zum Beispiel kontextbezogene Werbung noch effektiver zu machen. Die nun vorgestellten Konzepte werden wahrscheinlich schon bald von Microsofts Kunden genutzt.
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