Geotagging: Günstiges GPS-Modul für Kameras

Hardware Das US-amerikanische Unternehmen Geotate hat ein neues System vorgestellt, das GPS-Funktionen in Kameras vorantreiben soll. Bisher findet man diese Funktionalität nur in Profi-Hardware oder als kostenintensives Zubehör für Mittelklasse-Modelle.

Geotate will die von einer Kamera aufgenommenen Fotos automatisch mit GPS-Koordinaten versehen. Neu ist, dass die Positionsangaben in zwei Schritten gespeichert werden. Schießt man das Foto, speichert die Kamera lediglich wenige GPS-Rohdaten in die EXIF-Daten. Erst später werden mit Hilfe der Geotate-Software die genauen Koordinaten ermittelt.


Die Software kennt immer den genauen Stand der Satelliten und vergleicht diese mit der Aufnahmezeit des Fotos. Daraus kann die Software dann die genauen GPS-Koordinaten bestimmen. Das Modul für die Kamera ist nur 7 Millimeter groß und soll in verschiedene Geräte von Kameraherstellern integriert werden. Noch in diesem Quartal soll es zur Verfügung stehen.

Die mit GPS-Daten versehenen Fotos lassen sich später mit spezieller Software auf einer Weltkarte darstellen, beispielsweise auf den Satellitenaufnahmen von Google. Fotos kann man somit auf eine ganz neue Art und Weise präsentieren.
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Ne gute Idee. Könnte nur daran scheitern, dass dazu die Kamera interne Uhr richtig gehen muss.
 
@JMK4189: Die Uhrzeit wird wohl über GPS abgefragt werden, ansonsten wären die Daten grundsätzlich zu ungenau.
 
@JMK4189: Man belese sich zum Thema NAVSTAR-GPS und wird feststellen, dass das nicht zwingend erforderlich ist. :-)
 
@JMK4189: Wenn man nicht grade während einer Hochgeschwindigkeits-Bahnreise Sereienbilder mit 3 Bilder/Sek macht sollte eine von Hand gestellte Uhr in der Kamera reichen. Wenn die auf 5-10 Sekunden genau geht reicht das vollkommen für Geotagging.
 
Ich sehe da mehr Big Brother drin, denn einen sinnvollen Nutzen! Von den Nicht-Informatikern wird dann jeder seine Fotos irgendwo hochladen, ohne zu wissen, dass er gleichzeitig den Standort seines Bootes, seines Hauses, weiß der Geier was, preisgibt! Schließlich können ja dann auch Dritte die GPS-Daten aufbereiten.


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