Medienpolitiker drängen auf Abschaffung der GEZ

Internet & Webdienste Der FDP-Politiker Hans-Joachim Otto hat die deutsche Medienpolitik scharf kritisiert. In einem Interview mit der Berliner Zeitung von Heute forderte er eine tiefgreifende Neuordnung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Otto ist Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien.

Seiner Meinung nach müssten die Bundesländer gemeinsam endlich ein neues Modell für die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender entwickeln. Dabei müsse unter anderem die Werbefreiheit der staatlichen Sender erhalten bleiben. Die Gebühren soll es offenbar weiterhin geben.


Otto wies Sorgen zurück, wonach eine Reform zu Zuschauerverlusten und elitären Programmen führen könnte. Durch die Produktion guter und hochqualitativer Filme könnten sich die öffentlich-rechtlichen Sender das Interesse ihrer Zuschauer sichern. Die Gebühren gebe es vor allem deshalb, damit die Sender eben nicht auf die Einschaltquoten achten müssen.

Er war den medienpolitischen Entscheidern Deutschlands Reformunfähigkeit vor. Ein Beispiel dafür sei die Zukunft der Gebühreneinzugszentrale GEZ. Die Länder hätten schon seit einem Jahr den Auftrag, ein neues Modell zu entwickeln, was aber bisher zu keinem Ergebnis geführt haben soll.

Deshalb gebe es den "Schnüffelapparat" weiterhin. Um endlich sinnvolle Ergebnisse zu erzielen, sei nun ein "kraftvoller Reformschritt" notwendig. Dieser könnte dann auch dafür sorgen, dass die Bürger die Rundfunkgebühren eher akzeptieren.
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Ich hätte nichts gegen die GEZ, wenn sie nicht aus unmöglichen Gründen alle Nase lang erhöht wird (98Cent mehr demnächst?), die ARD und ZDF mich mit Rosa Munde Pilcher Schrott verschonen würden, sondern mal gute Dokus oder Reportagen bringen, welche gut recherchiert sind und nicht desinformierend. Es bringt mir nichts wenn eine gute Doku um 0.20 im Fernsehen läuft wenn ich ins Bett gehen will. Zudem sollte man erwarten, das wenn schon Gebühren für den PC erhoben werden, diese auch für den Homepagebereich genutzt werden.
 
@Schnubbie: Naja, die 7,5 Milliarden Euro pro Jahr scheinen für den ÖR-Rundfunk wohl immer noch zu wenig zu sein.
 
@Schnubbie: Ganz deiner Meinung.
 
@Schnubbie: Man kann nicht sagen, das heute.de schlecht ist. Was sollte denn deiner Meinung nach dringend verbessert werden?
 
@Schnubbie: Ganz meiner Meinung. ARD bringt fast keine Dokus. Stattdessen größtenteils ausgereizte Beziehungskisten (die übrigens für das reale soziale Leben eher schädigend sind). Können Sie natürlich bringen, aber dafür zahle ich persönlich keine GEZ. In der ARD ist vielleicht noch Hart aber Fair okay. ZDF bringt ab und an Sonntags um 19:30 mal was interessantes. Ab und zu auch Joachim Bublath (der bald durch Harald Lesch ersetzt wird). Meiner Meinung nach aber doch viel zu wenig für das Geld! Durchweg positiv kann ich allenfalls Deutschlandradio/DLF bewerten. Viele Beiträge, die sich mit allem Möglichen zu beschäftigen versuchen und in DIskussionsrunden werden verschiedene Standpunkte von Gästen beleuchtet. Ich habe dort mal eine Frage gestellt, und die wurde auch gesendet. Die Musik ist vielleicht nicht gut, aber da gibts ja auch genug andere Radiosender für. Allerdings sind die Beiträge teilweise kurz.


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