Acer übernimmt Packard Bell - Lenovo ausgestochen

Wirtschaft & Firmen Der taiwanische Computerhersteller Acer hat nach eigenen Angaben die Übernahme seines europäischen Mitbewerbers Packard Bell erfolgreich abgeschlossen. Man habe inzwischen 75 Prozent der Anteile der Holding-Firma hinter dem Unternehmen übernommen, teilte Acer mit. Der Kaufpreis wird mit 31 Millionen Euro angegeben. Acers erfolgreiche Übernahme von Packard Bell dürfte vor allem dem Konkurrenten Lenovo Probleme bereiten. Der chinesische Computerhersteller hatte ebenfalls versucht, Packard Bell zu übernehmen, um seine Präsenz auf dem europäischen Markt zu verstärken und so Acer hierzulande Marktanteile abzunehmen.

Acer konnte den Kauf vor allem dank der Hilfe des US-PC-Herstellers Gateway durchziehen. Die Taiwaner hatten Gateway vor einigen Monaten für über 700 Millionen US-Dollar übernommen. Gateway hatte im Oktober ein verbindliches Angebot für den Kauf der Aktienmehrheit von Packard Bell vorgelegt und so eine ähnliche Offerte von Lenovo abgewehrt.

An der Börse hält man von dem Ringen um den verhältnismäßig kleinen holländischen PC-Hersteller Packard Bell wenig. Der Kauf sei für Acer eher Zeitverschwendung, weil das Unternehmen in Europa bereits sehr stark ist. Andere Beobachter halten das Geschäft jedoch für notwendig, weil so Versuche Lenovos abgewehrt werden, Acer in Europa Marktanteile streitig zu machen.
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