ASUS ergänzt Eee-Familie um billige Linux-TVs & -PCs

Hardware Der taiwanische Hardwarehersteller ASUS sorgt derzeit mit seinem Eee PC - einem besonders günstigen Mini-Laptop - für frischen Wind in der Branche. Diverse Konkurrenten haben eigene Billig-Laptops angekündigt, doch ASUS will sein Angebot von günstigen Elektronikgeräten und Computern weiter ausbauen. Dies hatte der Konzern schon vor einigen Wochen angekündigt. Jetzt hat ASUStek, das Unternehmen hinter der Marke ASUS, bekannt gegeben, wie der Zuwachs für die hauseigene Spar-Linie aussehen soll. Es soll unter anderem einen Desktop-PC, einen Fernseher und einen Monitor geben, die allesamt zu konkurrenzlos günstigen Preisen angeboten werden sollen.

Der Desktop-Rechner mit dem Namen Eee-DT soll ohne Monitor angeboten werden und wird ab April oder Mai in den Handel kommen. Bei der Technik setzt ASUS auf günstige Komponenten aus dem Hause Intel und verbaut anfangs einen Intel Celeron Prozessor. Später will man dann auf Intels neue Billig-CPUs umstellen, die den Codenamen "Silverthorne" tragen.

ASUS strebt für das Desktop-Gerät einen Verkaufspreis zwischen 200 und 300 US-Dollar an. Letztendlich sollen große Stückzahlen dafür sorgen, dass das System nicht mehr als 199 US-Dollar kostet. Außerdem greifen die Taiwaner mit einem All-In-One-System die vielseitigen, aber auch recht teuren Konkurrenzprodukte von Apple und Dell an.

Unter dem Namen Eee-Monitor will man einen Rechner anbieten, der alle Komponenten und einen Monitor in einem Gehäuse vereint. Das Gerät soll mit 19 bis 21 Zoll Bildschirmdiagonale und eingebauten TV-Tuner auf den Markt kommen. Als Preis nennt ASUS 499 US-Dollar.

Apple und Dell verlangen zwischen 1200 und 2400 US-Dollar für ihre All-In-One-Systeme. Diese sind dafür aber auch deutlich besser ausgestattet. Als Grundlage verwendet ASUS beim Eee-Monitor Intels geplante "Shelton" für besonders günstige PC-Systeme. Das Gerät soll ab September dieses Jahres eingeführt werden.

Mit dem E-TV will ASUS künftig außerdem einen verhältnismäßig günstigen Flachbildfernseher anbieten. Das Gerät soll mit mindestens 42 Zoll Diagonale daherkommen und enthält ebenfalls einen eingebauten PC. Es soll dabei nicht mehr als 200 US-Dollar mehr kosten als ähnliche Flachbild-TVs ohne eingebauten Rechner.

Bei allen Geräten setzt ASUS übrigens auf Linux als Betriebssystem. Ab Werk sollen die Produkte mit einem vorinstallierten Linux geliefert werden, das der schon jetzt beim Eee PC verwendeten Variante entspricht und ähnliche Funktionen bietet. Später wird es wahrscheinlich wie auch beim Eee PC auch Windows-Versionen geben.

ASUS teilte außerdem mit, dass die nächste Generation seines Mini-Laptops zum Sparpreis wahrscheinlich ohne einen Touchscreen auf den Markt kommen wird. Dieses Feature sei unter den Käufern des Geräts bisher nicht besonders gefragt, hieß es. Experten gehen unterdessen davon aus, dass der Hersteller auch mit seinen neuen Billig-Produkten einigen Erfolg ernten wird.
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