Musikindustrie lässt 335 Internet-Cafés durchsuchen

Internet & Webdienste DIe Musikindustrie geht seit Jahren gegen die illegale Verbreitung der von ihr produzierten Inhalte vor. In der letzten Zeit engagiert man sich auch in Schwellenländern wie Brasilien oder Russland gegen "Piraten" und versucht ihnen auf vielfältige Art und Weise das Werk zu legen. Jetzt hat der Internationale Verband der Phonographischen Industrie (IFPI) bekannt gegeben, dass in den ersten zwei Wochen dieses Jahres insgesamt 335 Internet-Cafés in Brasilien mit Unterstützung der örtlichen Behörden durchsucht wurden. Die Aktionen fanden vor allem in und um die 11-Millionen-Metropole São Paulo statt.

Die IFPI arbeitete nach eigenen Angaben mit einer brasilianischen Antipiraterie-Organisation zusammen. Insgesamt sollen die Durchsuchungen erfolgreich verlaufen sein. 2339 Computer wurden beschlagnahmt und über eine Million angeblich illegaler Musikstücke ausfindig gemacht. Es gab allerdings nur eine tatsächliche Festnahme.

Mit den Durchsuchungen, die von über 600 Spezialpolizisten unterstützt wurden, will man die Betreiber dazu bewegen, mehr auf die möglicherweise illegalen Aktivitäten ihrer Kunden zu achten. Der IFPI zufolge nutzen rund 20 Prozent der Brasilianer Internet-Cafés, um Film- oder Musikmedien zu vervielfältigen oder Inhalte illegal herunterzuladen.
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