Google experimentiert mit praktischen neuen Suchen

Internet & Webdienste Google verbessert seine Suchmaschine zwar ständig, doch an den Grundzügen der Ergebnisseiten hat sich seit Jahren nichts geändert. Wie schon in den Neunzigerjahren zeigt Google immer 10 Ergebnisse in einer Liste an, was für die meisten Suchanfragen auch die beste Anzeigemethode ist. Für eine Reihe spezieller Suchen könnten die Nutzer jedoch durchaus einige zusätzliche Anzeigeoptionen gebrauchen, die ihnen mehr Kontrolle geben - glaubt man zumindest bei Google. Deshalb hat das Unternehmen nun eine neue experimentelle Suchseite geschaltet, auf der die Nutzer die neuesten Ideen ausprobieren können.

Insgesamt gibt es zunächst drei neue Konzepte für spezielle Suchergebnisseiten, die Google im Rahmen seiner neuen Experimente testen lässt. Es handelt sich dabei unter anderem um die sogenannte Kartenansicht (Map View), bei der angezeigt wird, wo auf Landkarte sich die bei ortsbezogenen Suchen gefundenen Ergebnisse befinden.


Auf diese Weise will Google die sonst überall im Web verteilten Informationen zu zum Beispiel Veranstaltungen in ein und derselben Stadt übersichtlich anzeigen und leichter zugänglich machen. Dabei bedient man sich des hauseigenen Kartendienstes Google Map, mit dessen Hilfe sich auch nach einer ersten Suche noch weitere Ergebnisse finden lassen.

Die zweite neue experimentelle Anzeigemethode ist die so genannte Zeitstrahl-Ansicht (Timeline View), bei der die Ergebnisse zu bestimmten Daten entlang einer Linie angezeigt werden. So lassen sich zum Beispiel bestimmte Ereignisse besser zuordnen oder sogar biografische Informationen leichter zeitlich bewerten.


Der Zeitstrahl am oberen Rand der Ergebnisseite kann auf Wunsch auch näher betrachtet werden. Alle Informationen generiert Google automatisch aus den auf den gefundenen Seiten gefundenen Daten. Über ein zusätzliches Eingabefeld kann man außerdem konkrete Zeiträume auswählen.

Neu ist auch die Info-Ansicht (Info View), die sich auf den ersten Blick nicht von der altbekannten Ergebnisanzeige unterscheidet. Auch hier werden die gefundenen Seiten in einer Liste angezeigt, allerdings kann man über eine zusätzliche Auswahlbox die Art der unter der Seitenüberschrift angezeigten Informationen ändern.


Wo normalerweise ein Auszug des Texts der gefundenen Websites angezeigt wird, lässt sich so auch ein Einblick in die auf der jeweiligen Seite genannten Orte, Daten, Maße oder Bilder gewinnen. Als Beispiel nennen die Entwickler, dass bei einer Suche nach "Erkundung des Weltraums" das Datum des Starts des ersten Satelliten genannt wird.

Nach Angaben von Google kann schon jetzt jedermann die experimentellen Suchvarianten für sich zum Standard machen. Dazu muss man sich mit einem Google-Account anmelden und die Experimental-Ansichten auswählen. Vorerst will das Unternehmen auf diesem Weg Rückmeldungen der Nutzer sammeln, um weitere Verbesserungen vorzunehmen.

Weitere Informationen: Google - Alternative Ansichten
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