Online-Plattenläden gegen Filesharing chancenlos?

Internet & Webdienste Während Apple erst vor kurzem voller Stolz vermeldete, dass mittlerweile 4 Milliarden Musikstücke über iTunes verkauft wurde, scheint das Geschäft mit dem Vertrieb von Musikdateien über das Internet inzwischen nicht mehr so aussichtsreich wie ursprünglich gehofft. Der Internationale Verband der Musikindustrie (IFPI) malt in seinem Bericht für das Jahr 2007 jetzt den Teufel an die Wand - das Wachstum der Online-Musikbranche sei gegenüber den Vorjahren massiv eingebrochen, heißt es. Im vergangenen Jahr war ein Wachstum von "nur" noch 40 Prozent zu verzeichnen, so der Verband.

In den Jahren zuvor waren die Umsätze noch um hunderte Prozent gestiegen. So verdreifachten sich die Einnahmen aus dem Online-Musikvertrieb im Jahr 2005, 2006 war immerhin noch eine Verdopplung zu verzeichnen. Nun scheint der Markt an seine Grenzen zu stoßen, auch weil immer mehr Anbieter einsteigen.

Auch die Verkäufe traditioneller Musikmedien gingen nach Angaben der IFPI erneut zurück. So geht man von 11 Prozent weniger Einnahmen aus dem CD-Geschäft aus. Diese Verluste sollen durch kostenpflichtige Online-Musik kaum aufzufangen sein, auch wenn diese mittlerweile für 15 Prozent aller Einkünfte sorgt.

Die Ursache für diese Entwicklung hat man natürlich bereits ausgemacht - wie üblich wird die illegale Vervielfältigung und die Verbreitung von Musik über Filesharing-Netzwerke für die Probleme verantwortlich gemacht. Um das Problem zu verdeutlichen, wies die IFPI darauf hin, dass das gut 20 Mal mehr Lieder illegal verbreitet werden, als legal bei Online-Anbietern erworben werden.
br /> IFPI-Boss John Kennedy begrüßte deshalb die Bestrebungen einiger Regierungen, die die Provider zu Maßnahmen gegen Urheberrechtsverletzungen ihrer Kunden in die Pflicht nehmen wollen. In unserem Nachbarland Frankreich gibt es derartige Pläne, die allerdings zumindest teilweise auf die Lobbyarbeit der Musikfirmen zurückgehen dürften.
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