Microsoft für leichteren Datentausch bei Webdiensten

Internet & Webdienste Die zahlreichen Social Networking Dienste und andere Webanwendungen, wie sie zum Beispiel von Microsoft unter der Marke Windows Live angeboten werden, haben bisher einen großen Nachteil - der Nutzer ist meist an einen Anbieter gebunden, da kein Austausch mit den Diensten anderer Firmen möglich ist.

Um dieses Problem aus der Welt zu schaffen wurde die Data Portability Working Group gegründet, zu der bereits Firmen wie der Suchmaschinenbetreiber Google und das Soziale Netzwerk Facebook gehören. Seit der Gründung ist aber noch nicht viel passiert, was mittlerweile immer häufiger kritisiert wird.


Jetzt erhält die Data Portability Working Group allerdings einen Schub, denn auch Microsoft schließt sich ihr an. Wie das Unternehmen mitteilte, wird man mit David Treadwell, einem Vice President für Windows Live, künftig ein Mitglied der Arbeitsgruppe stellen.

Nach Angaben von Microsoft will man nun aktiv daran mitwirken, neue Wege zu finden, wie die Informationen der Nutzer von Onlinediensten zwischen verschiedenen Anbietern hin und her transferiert werden können, ohne dass dabei deren Sicherheit und Privatsphäre beeinträchtigt wird.

Mit seinen rund 420 Millionen Windows Live Nutzern dürfte Microsoft in der Arbeitsgruppe einiges Gewicht haben. Die Redmonder wollen auch im Rahmen der Kooperation mit anderen Unternehmen dazu beitragen, die derzeit bestehenden Abgrenzungen zwischen den zahlreichen Onlinediensten aus der Welt zu schaffen.

Letztendlich soll der übergangslose Austausch und Wechsel zwischen verschiedenen Webdiensten möglich sein. Der Nutzer soll also zum Beispiel Kontaktdaten von einem Windows Live Dienst mit dem Online-Kalender von Google synchronisieren können und umgekehrt.

Bis die Öffentlichkeit die Früchte der Data Portability Working Group zu sehen bekommt, wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Dennoch geben sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe zuversichtlich, dass schon in den kommenden Monaten positive Entwicklungen zu verzeichnen sein werden.
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Find ich schwer in Ordnung. Wäre doch was tolles, wenn man mal schnell ein paar Daten von der "Google-Festplatte" rüber zu Skydrive schieben könnte.
 
@Islander: Funzt doch, sogar noch über eine andere Station: "Men in the Middle Schäuble"
 
@MarZ: Das ist leider eine Einbahnstraße. Der Hinweg funktioniert perfekt. Aber man kann nur Daten zu Schäuble transferieren, aber nicht umgekehrt. Sonst wäre das ein toller Backup-Service. Herr Schäuble, ich habe gerade aus Versehen meine Bombenbauanleitung gelöscht, könnten Sie mir bitte eine Kopie meiner Daten schicken?
 
@timurlenk: rofl, vielleicht hat die Vorratsdatenspeicherung doch was Gutes^^. Ich stells mir grad so vor in der Arbeit: "Wer hat die Präsentation gelöscht?" (denkt sich: "Das wird mich meinen Job kosten!"), Chef: "Ach, nicht so schlimm. Ich ruf mal beim Schäuble an, vielleicht hat er noch eine Kopie davon..."
 
Ja ja. Ich merke das ich langsam alt werde. Mir geht dieses Social-Network Krams sowas von am Allerwertesten vorbei... Würd niemals auf die Idee kommen das "was ich bin" im Internet auf irgendeiner Seite mit Fotos, Videos, Blogs, etc. darzustellen. Ich finde jeder der das macht braucht sich kein bißchen über Vorratsdatenspeicherung und Bundestrojaner aufregen.


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