Windows "7": Webdienste Teil des Betriebssystems

Windows 7 Microsoft will beim Vista-Nachfolger Windows "7" offenbar seine Strategie der Kombination von Betriebssystem und Online-Diensten verstärkt umsetzen. Microsoft- Spezialistin Mary Jo Foley veröffentlichte jetzt ein Memo aus dem Sommer letzten Jahres, das dies bestätigt.

Das Papier wurde von Chris Jones, der für die Onlinedienste der Marke Windows Live zuständig ist, David Treadwell, der für die Live Plattform verantwortlich zeichnet, und Brian Arbogast, dem Vice President für Mobile Services, verfasst.


Den Angaben zufolge sollen Windows "7" und die Windows Live Dienste künftig tiefgehende Verbindungen aufweisen. Dies soll mit der Einführung von Windows "7" gegen Ende 2009 und der nächsten "Welle" neuer Windows Live Services Ende 2008 beginnen.

Die von Foley zitierten Auszüge aus dem Memo belegen Microsofts Pläne. So soll dafür gesorgt werden, dass ein nahtloser Übergang zwischen Windows auf dem Desktop und Online-Anwendungen gewährleistet ist. Mit den überarbeiteten Windows Live Diensten will Microsoft so sicherstellen, dass sich die Webanwendungen wie eine "natürliche Erweiterung" von Windows anfühlen.

Dazu will man sich auch bei den Windows Live Diensten an die Vorgaben für die Gestaltung der Oberfläche von Windows "7" halten. Insgesamt soll also die Integration der Dienste und des Betriebssystems perfektioniert werden, so dass ein Mehrwert für alle Anwender entsteht.

Foleys Bericht bestätigt Informationen, die von einer angeblich Microsoft-nahen Quelle veröffentlicht wurden, wonach Webdienste beim Vista-Nachfolger eine große Rolle spielen sollen. Dabei will Microsoft auch dafür sorgen, dass der Nutzer Wahlfreiheit hat, was den Anbieter der von ihm genutzten Dienste angeht.

Angeblich planen die Redmonder, die Anbindungsmöglichkeiten für Webdienste so offen wie möglich zu gestalten. Der Nutzer soll dann nicht nur die Microsoft-eigenen Windows Live Services in Kombination mit Windows auf dem Desktop nutzen können, sondern auch die Angebote anderer Firmen wie Google oder Yahoo.

WinFuture Magazin: Windows Codename "7" - Was bisher bekannt ist
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"Der Nutzer soll dann nicht nur die Microsoft-eigenen Windows Live Services in Kombination mit Windows auf dem Desktop nutzen können, sondern auch die Angebote anderer Firmen wie Google oder Yahoo." Müssen sie wohl, sonst ist der Ärger mit der EU vorprogrammiert.
 
@swissboy: Vorausgesetzt die anderen Anbieter halten sich an die Vorgaben/Schnittstellen von MS und kochen nicht wieder ihr eigenes Süppchen und erfinden wieder Standards die nicht passen :-). Irgendwer wird da schon was zum Klagen finden^^
 
@swissboy: Und so darf man sich dann noch mehr potentiellen Gefahr-Quellen aussetzen.
 
Irgendwie mag ich diese ganze Richtung nicht - dieses ganze Live hier und da. Ich bin wohl ein bisschen altmodisch... mich überforder Vista ja schon mit dem ganzen vereinfachten, dem Design alles... Das ist immer soviel dass ich es nicht brauche - für mich hat Windows irgendwie mit 2000 und XP seine Perfektion erreicht - wenn ich mehr will kann ich das durch tools nachinstallieren. Anscheinend gehen OSX und Linux (KDE4) denselben weg. Find ich irgendwie alles überladen :(
 
@blisss: Das ist eben die .net Zukunft. Es wird darauf hinauslaufen, dass Anwender nur noch einen Terminalzugang haben und alles iwo zentral auf Servern abläuft. Da zahlst du dann eben monatlich für alles was du brauchst an Programmen und Hardwareleistung.


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