Microsoft & Dell: Vista-PCs kaufen & AIDS bekämpfen

Hardware Die Kampagne (Product) Red versucht über den Verkauf besonderer Elektronikgeräte Geld für den Kampf gegen AIDS in Afrika zu sammeln. Verschiedene Hersteller beteiligen sich an dem Projekt - Apple verkauft eine spezielle, rote Version seines iPod und spendet einen Teil der Einnahmen.

Jetzt werden auch der Computerhersteller Dell und der Softwarekonzern Microsoft zu den Unterstützern von (Product) Red. Gemeinsam wollen die Unternehmen eine Variante von Dells All-In-One-PC XPS One anbieten, auf der eine modifizierte Ausgabe von Microsofts Betriebssystem Windows Vista installiert wird.


Nicht nur das Gehäuse des sonst nur in schwarz erhältlichen Dell XPS One wird rot gefärbt. Microsoft verpasst der auf dem System vorinstallierten Windows Vista Ultimate ebenfalls einen neuen Anstrich. Statt eines neuen, roten Desktop-Themes setzt man dabei aber lediglich auf ausgesuchte Desktop-Hintergründe und Sidebar-Gadgets. Außerdem wird ein besonderer Dreamscene-Hintergrund mitgeliefert.


Für jedes der im (Product) Red Design verkauften XPS One Systeme spenden Dell und Microsoft 80 US-Dollar. Dell wird auch rote Varianten seiner XPS M1330 und XPS 1530 Notebooks anbieten, auf denen ebenfalls die oben erwähnte angepasste Vista-Ausgabe vorinstalliert wird. Für jedes verkaufte Gerät fließen in diesem Fall 50 US-Dollar an (Product) Red.

Dell will außerdem auch eine rote Version seines Multifunktionsdruckers 948 anbieten. Bei jedem Kauf werden dann fünf US-Dollar gespendet. Die Aktion geht unter anderem auf Microsoft-Gründer Bill Gates zurück, der das (Produkt) Red Projekt persönlich unterstützt. Er hatte die Beteiligung von Microsoft schon Anfang 2007 angekündigt.
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Da kann man sagen was man will: das ist eine gute Sache - und 80 Dollar sind echt in Ordnung.
 
Allerdings holt man sich mit Vista eine andere Krankheit ins Haus... den konnt ich mir nich verkneifen. Aber das Engagement beider in allen Ehren, auch wenn solche Aktionen für mich immer einen doppeldeutigen Sinn haben. Nämlich das aufhübschen des firmeneigenen Images, das durch andere interne Entscheidungen gelitten hat.
 
@Rikibu: Würdest Du es denn besser finden wenn sich Firmen generell nicht an solche Projekten beteiligen würden? Meine Meinung "NEIN !".  PS: Warum muss man auch bei wirklich guten Aktionen immer etwas zu meckern haben.
 
@swissboy: Weil man den Betroffenen auch auf anderem Weg - und dann auch meistens sehr viel besser - helfen kann. Oder denkst Du, dass bei diesen Firmen kein Hintergedanke dabei ist? Ich muss kein spezielles Gerät kaufen, um kranken Menschen zu helfen. Das mache ich dann ganz anders. Letztendlich ist dies ein weiterer Weg für die beteiligten Firmen, ihre Produkte im Markt zu halten oder ihre Position dort weiter auszubauen.
 
@localghost: Es bleibt dir ja jederzeit völlig freigestellt direkt zu Spenden.


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