Studie: Einsteiger-CPUs weichen Highend-Modellen

Hardware Laut dem Marktforschungsinstitut IDC stieg die Zahl der verkauften PC-Prozessoren im vierten Quartal 2007 um 8,5 Prozent. Zum zweiten Mal in Folge konnte damit ein neuer Höchststand erreicht werden. Vor allem Server-CPus verzeichnen hohe Zuwächse.

So betrug die Steigerungsrate in diesem Bereich stolze 17 Prozent, bei den Mobilprozessoren 10,3 Prozent und bei den Desktop-CPUs 6,5 Prozent. Der mit den Verkäufen verbundene Umsatz konnte um 9,6 Prozent auf 8,7 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Interessanter sind jedoch die Auswirkungen des Preiskampfes zwischen Intel und AMD sowie der Einführung von Windows Vista.


Die Studie zeigt, dass sich die Marktanteile von Einsteiger-CPUs zu Mittelklasse- und Highend-Prozessoren verschieben. Neben den stark gesunkenen Preisen gibt man als Begründung vor allem die hohen Hardware-Anforderungen von Microsofts neuem Betriebssystem an. Im Vergleich zum Jahr 2006 konnten die Hersteller den Absatz der Desktop-CPUs um 12,6 Prozent steigern - der Umsatz blieb mit 30,55 Milliarden US-Dollar allerdings nahezu konstant (+1,7%).

Der Marktführer Intel konnte im vierten Quartal seinen Marktanteil um 0,4 Punkte auf 76,7 Prozent ausbauen. Darunter musste vor allem AMD leiden - das Unternehmen kam im vierten Quartal 2007 auf einen Marktanteil von 23,1 Prozent. Im dritten Quartal dagegen verlor Intel 0,4 Prozentpunkte, die damals an AMD gingen.
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Jaah wieder so ein "Wegen Vista"-Beitrag :) Ich würde einfach mal sagen, dass die Preisdifferenz zwischen den einzelnen Produkten mittlerweile so gering ist, dass nahezu jeder problemlos ~ 100 € mehr investiert und dadurch einen erhöhten Leistungszuwachs hat. Vorallem da immer mehr Unternehmen auf den Einsatz mehrerer Bildschirme und kombinierter Anwendungen setzen.
 
@nexfraxinus: "Vorallem da immer mehr Unternehmen auf den Einsatz mehrerer Bildschirme ..." Belastet das nicht in erster Linie die Grafikkarte!?
 
@swissboy: Hmm war vielleicht was doof formuliert. Also zwei Monitore an einen Rechner hängen erspart den zweiten PC. Dadurch das mehr Anwendungen pro Rechner gefahren werden wird aber die CPU mehr ausgelastet. Mit nem Duo-Core kann man das wieder in den Griff kriegen. Und für Office-Anwendungen braucht es ja keine gute Graka :)
 
@nexfraxinus: "Dadurch das mehr Anwendungen pro Rechner gefahren werden wird aber die CPU mehr ausgelastet." Kaum, man kann ja normalerweise trotzdem nur eine "Interaktion" nach der anderen ausführen. Eher schon mehr RAM-Auslastung da mehrerer Bildschirme dazu verleiten mehr gleichzeitig Anwendungen offen zu haben.
 
@swissboy: Schon klar, dass man dann auch parallel mehr Speicher braucht. Aber die Studie beschränkt sich ja auf CPUs :)


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