Neue Windows-Konkurrenz? BeOS soll auferstehen

Software Mit BeOS wurde Mitte der Neunzigerjahre ein vielversprechendes Betriebssystem entwickelt, das vor allem mit seinen Multimedia-Funktionen beeindruckte. Die Entwicklung ging auf einen früheren Apple-Mitarbeiter zurück. 2001 war es zunächst vorbei mit BeOS, da sich der Hoffnungsträger trotz diverser Bemühungen nie im Markt etablieren konnte. Seitdem gab es bereits eine ganze Reihe von Nachfolgeprojekten, die ihrerseits jedoch ebenfalls scheiterten.

Wie jetzt bekannt wurde, will ein indisches Unternehmen namens Blue Lotus Software nun die Rechte an BeOS erwerben und das Betriebssystem zu einem echten Windows-Konkurrenten machen. Hinter dem Unternehmen stehen erfahrene Programmierer, die unter anderem AppleWorks entwickelt haben und finanzkräftige Investoren.

Nachdem sie mit einer eigenen Office-Alternative Ende des letzten Jahrzehnts gescheitert waren, wollen die Macher dieses GoBe genannten Produkts nun mit frischem Kapital und neuen Ideen im Markt Fuß fassen. Dazu haben sie eine neue Office-Suite entwickelt, die für kleines Geld viel bieten soll und wieder den Namen GoBe trägt.


BeOS 5 (2000)

Das zweite Projekt ist jedoch noch anspruchsvoller. Wie erwähnt will Blue Lotus das Betriebssystem BeOS aus der Versenkung holen. Dazu verhandelt man derzeit über den Kauf der entsprechenden Rechte von der Firma Access Inc. In den Neunzigern waren einige der Entwickler einst für das Unternehmen tätig, das BeOS ursprünglich entwickelt hatte.

Be Inc. hatte BeOS damals nach Jahren der Entwicklung aufgeben müssen, weil die Firma aufgrund des großen Konkurrenzdrucks auch von Seiten Microsofts bankrott ging. Zwar erhielt man durch die Einigung in einem Wettbewerbsverfahren gegen den Redmonder Softwarekonzern 23 Millionen US-Dollar, dies konnte Pleite jedoch nicht verhindern.

Derzeit laufen nach Angaben von Blue Lotus bereits Gespräche über den Kauf von BeOS. Man sei voller Hoffnung, dass diese bald mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden können, hieß es auf Seiten des Unternehmens. Wie bei dem neuen Office-Produkt will Blue Lotus auch bei seiner Windows-Alternative auf besonders niedrige Preise setzen.
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