Yahoo will angeblich rund 2500 Mitarbeiter entlassen

Wirtschaft & Firmen Laut Michael Arrington, Betreiber des Weblogs TechCrunch, plant der Internetkonzern Yahoo offenbar eine Massenentlassung. Zwischen 1500 und 2500 Arbeitsplätze sollen gefährdet sein. Er bezieht sich dabei auf eine Quelle innerhalb des Unternehmens.

Demnach sollen die Abteilungsleiter den Auftrag erhalten haben, eine Liste zusammenzustellen, auf der man entbehrliche Mitarbeiter findet. Diese Aufstellungen sollen inzwischen beim Yahoo-Vorstand angekommen sein, der voraussichtlich noch in dieser Woche über die Entlassungen entscheiden wird.

Die massenhaften Entlassungen sollen dabei helfen, den Aktienkurs des Unternehmens zu retten. Innerhalb von vier Monaten rutsche er von über 30 US-Dollar auf rund 20 US-Dollar ab. Man hofft durch die Entlassungen weiterhin über der 20-Dollar-Marke zu bleiben. Zudem konzentriert sich der neue Chef von Yahoo auf den Ausbau der Werbeeinnahmen.
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Ich staune nur, daß heutzutage der Aktienkurs und die verXickten Aktionäre das wichtigste einer Firma sind. Die sollten mal sehen wer denn das Geld zusammenträgt. *kopfschüttel*
 
@vancleeve: und ich staune, dass es heutzutage immer noch leute gibt, die durch solche kommentare offenbaren, dass sie keine ahnung davon haben, wie marktwirtschaft funktioniert. *kopfschüttel*
 
@joker0222: Ach so funktioniert mit Markwirtschaft: Wer feuer am meisten oder was?
 
@ XMenMatrix: marktwirtschaft geht so: die aktionäre sind anteilseigner am unternehmen, also sozusagen gehören sie zu den chefs. und je höher der kurs ist, desto mehr geld hat das unternehmen zur verfügung. wenn die aktionäre der meinung sind, dass das unternehmen zu unflexibel ist und daher alle ihre aktien verkaufen, fällt der kurs, das unternehmen hat weniger geld und versucht natürlich dagegenzuwirken. und um wieder aktionäre zu käufen zu bewegen müssen sie leute kicken (weniger ausgaben bei hoffentlich gleichen einnahmen, zudem sind sie "flexibler, dynamischer,...) und haben so mehr chancen auf hohe gewinne. und genau das fordern die aktionäre und kommen wieder. der kurs steigt, die firma ist flüssig und kann wieder mitarbeiter aufbauen bis es wieder knallt :) thats marktwirtschaft - ob du es magst oder nicht.
 
@vancleeve: Die ganzen Martwirtschaftsfuzzis bekommen aber auch irgendwann vielleicht mal mit das diejenigen die den Mist der produziert wird kaufen sollen auch Arbeit brauchen um es zu bezahlen. Ich finde es nur immer eine Sauerei das ein Unternehmen riesen Gewinne macht, von einem Rekordjahr zum nächsten steuert, und immer müssen etliche Leute entlassen werden um noch schlanker, noch wirtschaftlicher, und noch wettbewerbsfähiger zu werden. Öhm... wenn man gute Gewinne macht, ist das dann nicht wettbewerbsfähig? Kann ich dann nicht meinen Arbeitern mal etwas gutes zukommen lassen und sie wenigstens ein wenig am Gewinn teilhaben lassen? Müssen die Speichelleckermanager um die Spitze herum 3 Mio pro Jahr mehr haben, wenn ich davon 6000 Mitarbeiter bezahlen könnte? Ich weiss nicht wo das alles hinführen soll. Alle kommen von der Wirtschaftsuni und haben mit 24 nen Anzug und ne Menge Ahnung, doch keiner weiss nachher wie man das Postauto fährt was die Briefe zu den Kunden bringen soll, denn das war in der Uni nicht Fach... tztztz ich sehe schwarz für diese Form der Wirtschaft.


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