China will weltweite Zusammenarbeit gegen 'Piraten'

Internet & Webdienste Die chinesische Regierung geht in der letzten Zeit verstärkt gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet vor. Im Kampf gegen illegale Fälschungen und Raubkopien bedarf es jedoch der internationalen Zusammenarbeit, ließen die zuständigen Behörden jetzt verlauten. Um den gültigen Gesetzen zu entgehen, würden Softwarepiraten ihre Server oft in Drittländern vor dem Zugriff durch die Strafverfolger verstecken, so Vertreter Chinas. Dadurch werde es für die Polizei zu einem Problem, gegen die illegalen Aktivitäten vorzugehen, hieß es weiter.

Urheberrechtsverletzungen seien internationale Straftaten, so dass deren Bekämpfung auch der Zusammenarbeit vieler Länder bedürfe. Das einfache blockieren des Zugangs zu den ausländischen Servern sei keine gangbare Lösung. Außerdem könne man deren Betreiber kaum zur Verantwortung ziehen.

Dennoch zeigten sich die chinesischen Behörden zuversichtlich, was den Erfolg ihrer Bemühungen gegen Softwarepiraterie und andere Urheberrechtsverletzungen angeht. Seit August wurden bereits in über 1000 Fällen Ermittlungen durchgeführt. 339 illegale Websites wurden geschlossen, wobei man 123 Server beschlagnahmte.

Ein möglicher Weg für die Bekämpfung der Piraterie ist nach Meinung von Experten der internationale Austausch von Informationen über die Betreiber von Servern. Auf diese Weise könnten auch bei Servern im Ausland die Betreiber ermittelt werden, um sie dann mit den üblichen rechtlichen Mitteln zur Verantwortung zu ziehen.
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