
Offenbar wird mit der bevorstehenden Einführung der Veröffentlichung des Windows Vista Service Pack 1 das Interesse bei Firmenkunden wie erwartet größer. Der IT-Dienstleister CDW will dies bei einem kürzlich durchgeführten Umfrage unter zahlreichen Unternehmen festgestellt haben.
Der Studie zufolge denken derzeit 48 Prozent der befragten Firmen über einen Umstieg auf Windows Vista nach, oder setzen es bereits ein. Seit Februar 2007 ist die Adaptionsrate laut CDW um 19 Prozent gestiegen. Das Unternehmen führte seine Umfrage bereits zu dritten Mal seit Oktober 2006 durch.
Der Prozentsatz der Firmen, die bereits dabei sind, auf Vista umzusteigen, stieg gegenüber dem letzten Februar auf 35 Prozent. Damals waren es nur 12 Prozent. 13 Prozent der Migrationen sind bereits abgeschlossen, während gut ein Drittel bis Mai 2008 vollzogen sein soll.
Nach Angaben von CDW hätten viele Unternehmen Vista mittlerweile in ihre Planungen einbezogen. Microsoft, die Partner des Softwarekonzerns und auch die Kunden hätten dennoch während des seit der Einführung von Vista vergangenen Jahres gelernt und sich in vielen Bereichen anpassen müssen.
Die Kunden hätten mittlerweile offenbar verstanden, das Windows Vista eine Reihe von Vorteilen gegenüber dem Vorgänger XP biete, darunter auch mehr Sicherheit, so CDW. Deshalb habe es eine gleichmäßig zunehmende Bewegung in Richtung Adaption gegeben, so das Unternehmen.
Die Umfrage wurde unter 772 amerikanischen IT-Entscheidern durchgeführt, die im Auftrag von CDW durch die Marktforscher der Firma Walker Information befragt wurden. 24 Prozent der Befragten setzen übrigens bereits Office 2007 ein. Die neue Office-Version wird also häufig ohne ein gleichzeitiges Upgrade auf Vista installiert, ein Zeichen dafür, dass es insgesamt deutlich besser bei Geschäftskunden ankommt als das neue Windows.
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