FSF: Microsoft will Schüler von sich abhängig machen

Microsoft Microsoft führt in Indien seit geraumer Zeit ein Schulungsprogramm für Lehrer durch, das ihnen die Nutzung von Computern als Lern- und Lehrinstrument beibringen soll. Mittlerweile wurden bereits 200.000 Lehrer geschult, weit mehr als die für das fünfjährige Programm vorgesehenen 80.000.

Als Resultat der Schulungen sollen mittlerweile rund 10 Millionen indische Schüler von den von Microsoft trainierten Lehrern unterrichtet worden sein. Im Rahmen des Programms wurde außerdem kostenlose bzw. vergünstigte Software bereit gestellt. Diese Praxis stößt allerdings auf massive Kritik von den Befürwortern freier Software.


Die Free Software Foundation (FSF) warf Microsoft vor, die Schüler und Lehrer mit seinem Programm an die hauseigene Software binden zu wollen. Die Open-Source-Vertreter behaupten, die Schüler würden abhängig gemacht, so als wenn ein Zigarettenhersteller kostenlose Proben an Schulen verteilen würde.

Microsoft zeigt sich von der Kritik der FSF wenig beeindruckt und will das Programm auch nach Ablauf der ursprünglich geplanten Fünf-Jahres-Frist weiterführen. Der Softwarekonzern versucht seit geraumer Zeit neue Nutzergruppen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu erschließen. Dazu hat man unter anderem abgespeckte Versionen von Windows entwickelt, die auch auf älterer Hardware laufen sollenl
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dann sollen die open source leute halt auch schulungen anbieten und in die schulen gehen...
 
@LoD14: Und wer bezahlt das?
 
@Hannes Rannes: sorry, mein fehler, ich hätte freie software schreiben sollen. weil im gegensatz zu open source ist freie software durchaus kommerziel. deswegen heulen die hier auch rum.
 
@LoD14: Das ist mir durchaus bewusst. Nur nicht jedes freie Software-Projekt ist das bzw. kann sich das auch leisten - und schon gar nicht in dem Umfang.
 
@Hannes Rannes: ja und? nur weil edeka ne flasche milch 5 cent billiger hat als Rewe macht edeka kunden von sich abhängig? ist doch auch fies, was billiger anzubieten als die anderen... was verbietet MS in märke zu investieren. die anderen würden es auch machen wenn sie könnten. und nur weil sies nicht können, weil ihre produkte nicht genug abwerfen heulen sie rum, weil größere unternehmen geld ausgeben? wenn da regelungen eingeführt würden, wäre die marktwirtschaft ad absurdum geführt. die freien leute sollten eher dafür sorgen, ihre software so gut zu machen, dass sie mehr gekauft werden, dann haben sie auch mehr geld und können ihre position stärken. aber scheinbar ist das zeug nicht gut genug für sowas... so far...


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