Bestechung: Hausdurchsuchung bei Samsung-Chef

Wirtschaft & Firmen In Südkorea bahnt sich derzeit ein neuer Skandal um illegale Geschäftspraktiken des Elektronikkonzerns Samsung an. Nach Korruptionsvorwürfen wurde nun das Büro des Samsung-Chefs Lee Kun-hee von der Polizei durchsucht. Insgesamt wurden Heute an acht Orten Durchsuchungen durchgeführt. Die Operation war Teil breit angelegter Ermittlungen, die mit der Zustimmung des südkoreanischen Präsidenten stattfinden. Samsung-Boss Lee arbeitet laut Medienberichten meist von seinem Privatanwesen in Seoul aus. Samsung ist einer der größten Konzerne des Landes und hierzulande unter anderem als weltgrößter Speicherhersteller bekannt. Das Unternehmen ist jedoch auch in diversen weiteren Geschäftsfeldern tätig.

Die Ermittlungen gehen auf Korruptionsvorwürfe zurück. Ein früherer Mitarbeiter behauptet, dass Samsung über 150 Millionen Euro für eine Art Bestechungsfonds zur Seite gelegt hat, um damit Einfluss auf die Entscheidungen von Ermittlern, Richtern und Politikern zu nehmen. Auch Südkoreas Präsident soll Gelder erhalten haben.

Samsung weist nach wie vor alle Anschuldigungen von sich. Firmenchef Lee war schon 1996 zu einer zweijährigen Haftstrafe wegen Bestechung verurteilt worden, musste aber nie ins Gefängnis. Bei den neuen Durchsuchungen, die rund vier Stunden gedauert haben sollen, wurden laut Medienberichten diverse Dokumente und Computer beschlagnahmt.
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