CES: Trust mit günstigen Grafiktabletts gegen Wacom

CES Profi-Grafiktabletts gibt es bisher nur von der Firma Wacom, die den Markt fast vollständig für sich beanspruchen kann. Dem entsprechend hoch fallen auch die Preise aus. Der holländische Hersteller Trust will nun Wacom mit deutlich günstigeren, aber ähnlich leistungsfähigen Tabletts Konkurrenz machen. Auf der Consumer Electronics Show 2008 in Las Vegas hat man die neuen Geräte nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Es wird drei verschiedene Modelle geben, die 30 bis 50 Prozent günstiger angeboten werden sollen als die Produkte von Wacom. Genaue Angaben zum Preis konnte man noch nicht machen.


Innerhalb der nächsten zwei Monate sollen Trusts neue Grafiktabletts in Europa auf den Markt kommen. Bei den Modellen TB-5300 und TB-6300 handelt es sich um die Basisvarianten, deren Arbeitsflächen 14 x 10 bzw. 20 x 15 Zentimeter groß sind. Beiden Geräten gemeinsam ist eine Auflösung von 2000 LPI, das Widescreen-Format und ein Bedienstift mit 512 Druckstufen und drei Buttons.

Außerdem haben sie jeweils 28 bzw. 42 frei belegbare Soft-Buttons. Dem TB-6300 legt Trust zudem auch noch eine Funkmaus bei. Mit den beiden kleineren Modellen will Trust offenbar Wacoms günstigste Produktreihe angreifen. Dabei setzt man wie erwähnt auf deutlich niedrigere Preise, will aber dennoch eine ähnliche Leistung bieten.


Das TB-7300 stellt mit seiner Arbeitsfläche von 30,5 x 19,5 Zentimetern und einer Auflösung von 4000 LPI das Topmodell dar. Es ist ebenfalls im Widescreen-Format gehalten, verfügt aber anders als die kleineren Varianten über zwei Scroll-Pads am oberen Rand, die Scroll- und Zoom-Funktionen erfüllen und auch zur Lautstärkeregulierung genutzt werden können.

Der beiliegende Bedienstift hat außerdem mit 1024 doppelt so viele Druckstufen und verfügt über einen Neigungssensor, der einen Bereich von 60 Grad abdeckt. Allen Geräten gemeinsam ist die Unterstützung für die Tablett-Funktionen von Windows Vista, wozu unter anderem Handschrifterkennung gehört.

Auch das High-End-Modell dürfte allerdings nur an die günstigeren Produkte von Wacom herankommen, soll aber aufgrund der deutlich günstigeren Preise laut Trust eine gute Alternative dar. Ob die Holländer mit ihren neuen Grafiktabletts wirklich für frischen Wind in diesem Markt sorgen können, der möglicherweise zu sinkenden Preisen führt, bleibt abzuwarten.

WinFuture Special: Consumer Electronics Show 2008
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