CES: Home Server Zusatz für bis zu 20 TB Speicher

CES Intel zeigt derzeit auf der Consumer Electronics Show 2008 seine Interpretation eines Windows Home Server Geräts. Das Unternehmen steckt als OEM-Fertiger unter anderem hinter den Home Server System des deutschen Computerherstellers Fujitsu-Siemens (wir berichteten). Während die Anbieter der Fertigsysteme sich derzeit noch auf die Einführung ihrer Geräte vorbereiten - sowohl Fujitsu-Siemens, als auch Medion wollen ihre Windows Home Server erst Ende Januar bzw. Anfang Februar auf den Markt bringen - denkt man bei Intel schon an die Zukunft.

Für die auf dem von Intel entwickelten Home Server Modell basierenden Geräte will das Unternehmen in Zukunft eine Art Erweiterungsaufsatz anbieten, der bis zu sechs weitere Festplatten aufnehmen kann. Der Anschluss erfolgt über einen eSATA-Anschluss. Die Gesamtkapazität kann so noch einmal kräftig gesteigert werden.

Intels Home Server OEM-Box verfügt ab Werk bereits über vier Festplatten-Plätze. Hängt man an jeden der insgesamt zwei eSATA-Ports des Geräts eines der geplanten HDD-Erweiterungsgehäuse mit je sechs zusätzlichen Festplatten, lassen sich fast unüberschaubare Datenmengen ablegen.


Bei Verwendung aktueller 1-Terabyte-HDDs wären so insgesamt 16 Terabyte Speicherplatz möglich. Ergänzt man außerdem noch je eine 1-Terabyte-Festplatte an jedem der vier vorhandenen USB-2.0-Ports erreicht man satte 20-Terabyte Speicherplatz. So lassen sich dann auch die umfangreichsten Multimedia-Sammlungen zuverlässig sichern.

Die Markteinführung der zusätzlichen Festplattengehäuse könnte nach Angaben von Intel bereits im zweiten Quartal 2008 erfolgen, je nachdem ob die Kunden aus der Industrie Interesse zeigen. Intels OEM-Lösung kommt in Deutschland in Form des Fujitsu-Siemens Scaleo Home Server auf den Markt, der in der Basis-Variante mit einer 500-Gigabyte-HDD knapp 500 Euro kosten soll.

Wer auf die erweiterten Funktionen von Windows Home Server verzichten kann, kann auch eine Linux-basierte Variante erwerben, die als leistungsfähiges NAS-System funktioniert. Natürlich lässt sich auch auf dieser Basis die fast schon unrealistisch hohe Kapazität realisieren. Äußerlich soll die HDD-Erweiterung dem Home Server selbst sehr ähnlich sein.
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