Hitachi & Fujitsu stellen Fertigung von Mini-HDDs ein

Hardware Miniatur-Festplatten im 1,0 und 1,8 Zoll Maßstab kommen bisher vor allem in mobilen Multimediageräten und besonders kompakten Laptops zum Einsatz. Nach und nach werden sie aber immer häufiger durch Flash-Speichermodule abgelöst. Nun wollen zwei der wichtigsten Hersteller die Produktion einstellen. Nach Angaben der japanischen Zeitung Nikkei hat Hitachi die Fertigung von 1,0-Zoll-Festplatten bereits gestoppt. Ab dem Sommer dieses Jahres will man dann auch keine neuen 1,8-Zoll-Festplatten mehr ausliefern. Hintergrund soll die durch die niedrigen Preise von Flash-Speicher stark gesunkene Nachfrage sein.

Hitachi will sich künftig wieder verstärkt auf 2,5- und 3,5-Zoll-HDDs konzentrieren. In diesem Bereich sieht man auch in den kommenden Jahren noch einen lukrativen Markt. Laut Nikkei will der Konkurrent Fujitsu die Herstellung seiner 1,8-Zoll-Festplatten ebenfalls einstellen und stattdessen lieber in die Flash-Produktion investieren.

Hitachi versucht mit der Bereinigung seines Produktportfolios mit der Festplattenproduktion endlich die Gewinnzone zu erreichen. Seit das Unternehmen 2002 IBMs Festplattensparte aufkaufte, hat dieser Teil des Unternehmens noch keine Profite erwirtschaften können. Erst kürzlich gab es Gerüchte, wonach Hitachi einen Teilverkauf an private Investoren in Erwägung zieht.
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