Google bekommt grünes Licht für DoubleClick-Kauf

Wirtschaft & Firmen Die US-Handelsaufsicht FTC hat bekannt gegeben, dass man keine Einwände gegen die Übernahme des Online-Werbevermarkters DoubleClick durch den Suchmaschinenbetreiber Google hat. Damit erteilt die Behörde dem Zusammenschluss der Unternehmen praktisch grünes Licht. Google will DoubleClick zum Preis von rund 3,1 Milliarden US-Dollar übernehmen und somit seine Position im Online-Werbemarkt festigen. Schon jetzt ist Google einer der wichtigsten Vermarkter von Werbung auf zahllosen Webseiten. Gegen die Übernahme hatte es zahlreiche Beschwerden gegeben - auch von Microsoft.

Die Redmonder und viele andere Kritiker hatten Bedenken angemeldet, weil ihrer Meinung nach durch den Zusammenschluss von Google und DoubleClick zum größten Online-Vermarkter der Welt eine nicht hinzunehmende Konzentration von Marktmacht entstehen könne. Zudem würde der Datenschutz von Milliarden Internet-Surfern durch die umfangreichen Auswertungs- und Datensammlungsmöglichkeiten von Google gefährdet, hieß es.

Bei der FTC nimmt man die Bedenken der Konkurrenz und von Datenschützern weniger ernst. Nach einer ausführlichen Prüfung der Beweislage, sei man zu dem Schluss gekommen, dass durch den Zusammenschluss von Google und DoubleClick wahrscheinlich keine bedeutende Behinderung des Wettbewerbs möglich sei.

Die Datenschutzbedenken der Kritiker seien nicht nur im Falle von Google und dem Online-Vermarkter gültig, sondern beträfen das gesamte Internet, hieß es außerdem. Die FTC versicherte dennoch, dass man schnell handeln werde, wenn Google seine neu gewonnene Marktmacht missbrauchen sollte.

Google selbst begrüßte die Freigabe der US-Handelsaufsicht. Google-Chef Eric Schmidt sagte, die Entscheidung mache deutlich, dass die Übernahme von DoubleClick durch sein Unternehmen keine Gefahr für den Wettbewerb darstelle und zudem den Verbrauchern zugute kommen werde. Er versicherte außerdem, dass man die Privatsphäre der Konsumenten weiterhin schützen werde.

In der EU laufen derzeit ebenfalls Untersuchungen, die feststellen sollen, ob durch Googles Übernahme des Werbevermarkters massive Probleme im Hinblick auf den Schutz der Privatsphäre der Verbraucher entstehen könnten. Die EU-Kommission wird ihre Erkenntnisse erst im kommenden Jahr veröffentlichen.
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