Hybrid-Festplatten: Viel Potenzial - unsichere Zukunft

Hardware Microsoft hat in Windows Vista mit ReadyDrive eine neue Technologie integriert, die eigentlich dafür sorgen soll, dass Rechner, die mit einer speziellen Hybrid-Festplatte ausgerüstet sind, schneller arbeiten können. Die Hybrid- HDDs verbinden herkömmliche Festplatten mit einem zusätzlichen Flash-Speicher zum noch schnelleren Zugriff. Bisher sind jedoch nur in sehr wenigen Notebooks Hybrid-Festplatten zu finden, da die Laufwerke noch nicht die erhofften Beschleunigungseffekte bieten können. Die Hersteller sehen die Ursache für den mangelnden Erfolg vor allem in noch nicht ausgereiften Treibern, die in Microsofts Betriebssystem stecken.

Die Redmonder behaupten ihrerseits, dass auch bei den Herstellern noch einige Optimierungen an der Firmware der aktuellen Generation von Hybrid-Festplatten nötig sind. Letztenendes dürften die enttäuschenden Ergebnisse diverser Tests wohl auf Probleme zurück zu führen sein, für die beide Parteien gleichermaßen mitverantwortlich sind.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern wird sich an der verfahrenen Situation bei den Hybrid-HDDs vorerst nur wenig ändern. Anders als erwartet, wurden in diesem Jahr bisher nur rund 1 Million Hybrid-Festplatten verkauft. Für das nächste Jahr gibt es deshalb eher konservative Prognosen, die von insgesamt 13 Millionen verkauften Geräten ausgehen.

Gegenüber EETimes rechneten die Branchenexperten der Firma Objective Analysis vor, dass in den folgenden Jahren aber eine Vervielfachung der Verkaufszahlen zu erwarten ist, vorausgesetzt, dass die Hersteller und Microsoft die Leistungsprobleme zügig in den Griff bekommen. Von 90 Millionen verkauften Geräten im Jahr 2009 ist die Rede - 2010 sollen es bereits 220 Millionen Stück sein.


Theoretisch sollen die Laufwerke für eine deutliche Beschleunigung des Starts von Programmen und des Betriebssystems sorgen, praktisch bietet sich bisher jedoch ein uneinheitliches Bild - manchmal bringt der Flash-Speicher etwas, manchmal eben nicht. Der große Vorteil der Hybrid-Laufwerke liegt nach Auffassung der Marktbeobachter von Objective Analysis vor allem in ihrem niedrigen Preis.

So müssen die Kunden ihren Angaben zufolge für eine Hybrid-Festplatte nur rund 10 US-Dollar mehr bezahlen als für ein herkömmliches Modell. Eine Solid-State-Disk kostet im Vergleich bis zu 300 US-Dollar mehr. Hybrid-HDDs böten eigentlich 80 Prozent der Leistung von Solid-State-Disks, sind aber extrem viel billiger, hieß es.

Microsoft wird wahrscheinlich erst mit dem Windows Vista Service Pack 1 Verbesserungen an der ReadyDrive-Technologie vornehmen, so dass die möglichen Leistungssteigerungen durch Hybrid-Laufwerke dann hoffentlich voll ausgespielt werden können.
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