AMD setzt für High-End-Grafik auf Dual-GPU-Lösungen

Hardware Wenn es darum geht, aus einer Grafikkarte möglichst viel Leistung heraus zu holen, will man bei ATI künftig vor allem auf die gleichzeitige Verwendung zweier Grafikprozessoren auf der gleichen Platine setzen. Kommende High-End-Grafikkarten von ATI werden also mit zwei GPUs ausgerüstet sein.

Ein erstes Beispiel für diese Philosophie soll schon bald mit der neuen ATI Radeon HD 3870 X2 auf den Markt kommen. Diese wird zwei RV670XT-Chips auf einer Platine vereinen. Die Einführung des neuen Topmodells von AMDs Grafiksparte wird für Januar 2008 erwartet. Die Preise sollen sich im Bereich zwischen 299 und 349 US-Dollar bewegen.


Bei der ATI Radeon HD 3870 X2 kommt ein PCI Express Bridge-Chip zu Einsatz, der die Verwendung von zwei Grafikprozessoren auf einer Karte ermöglicht. Zwar liegen die Kosten für diese Methode, mehr Leistung zu erreichen, höher als wenn es sich um einen einzelnen Chip handeln würde, doch AMD kann so Entwicklungskosten sparen und schneller neue Produkte mit mehr Leistung auf den Markt bringen, meldet der taiwanische Branchendienst DigiTimes.

Ob der von AMD bevorzugte Weg erfolgreich beschritten werden kann, muss sich erst noch zeigen, da die Kosten für die Hardware-Partner des Unternehmens steigen und die Grafikkarten mit zwei Prozessoren im Normalfall größer sind als normale Modelle. Bisher bedient man mit Dual-GPU-Grafikkarten eher einen Nischenmarkt.
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Wenn da mal nicht wieder NVIDIA mit der 9000er Reihe im März einen Schritt voraus ist...
 
@bioforge: Eben so sieht es aus. NVIDEA hängt ATI ab und INTEL den AMD. Das was ATI/AMD gerade auf die Beine stellen ist einfach nur lächerlich.
 
@radar74: Eine undifferenzierte Aussage. Was die Leistung angeht hinkt ATI/AMD (etwas !!!) nach. In Sachen Innovation hat AMD/ATI aber in beiden Fällen die Nase WEIT vorn ... ! Dieser Vorsprung im Know-How wird sich früher oder später auszahlen.
 
@holom@trix: Wohl kaum. Wenn AMD endlich hinterherkommt hat Intel auch schon wieder neue Dinge am Start mit teilweise den selben Dingen wie AMD. z.B. Ende des Jahres. Da wird die Intel Multicore-CPU auch einen integrierten Speichercontroller und eine native Anbindung haben genau wie AMDs Phenoms. Innovation zahlt sich nicht aus wenn man sie vor der Konkurrenz nicht marktreif bekommt.
 
@DennisMoore: Der integrierte Speichercontroller von AMD ist schon seit 2003 marktreif. Das ist also ein schlechtes Beispiel. Prinzipiell kann ich dir aber zustimmen, auch wenn ich die AMD-Zukunft nicht ganz so schwarz sehe wie einige hier.


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