Neuer FireWire-Standard transferiert 400 MB/Sekunde

Hardware Seit über sechs Jahren gibt es neben USB noch einen weiteren Standard, der für Datenübertragungen von anderen Geräten verwendet wird. Dabei handelt es sich um FireWire, seltener auch als iLink bekannt. Nun steht eine neue Generation des Standards vor der Tür.

IEEE 1394 soll gegen das recht neue eSATA sowie das kommende USB 3.0 antreten. Bis zu 3,2 GBit will man pro Sekunde durch die Leitung schicken. Das entspricht pro Sekunde einer Datenmenge von rund 400 Megabyte. Trotz der Neuerungen bleiben die Kabel und die Anschlüsse gleich.


FireWire ist aufgrund der Lizenzkosten nicht sehr weit verbreitet, bietet aber einen entscheidenen Vorteil. Im Vergleich zur Konkurrenz ist der Overhead sehr klein. So stehen für den Transport der Daten 97 Prozent der Bandbreite zur Verfügung. Auch bei der neuen FireWire-Generation soll sich daran nichts ändern.

Ein weiterer Vorteil gegenüber USB ist die Tatsache, dass FireWire über den Anschluss mehr Strom liefert. So könnten externe Festplatten ohne separate Stromversorgung betrieben werden. Wann die ersten S3200-Geräte auf den Markt kommen werden, ist noch nicht bekannt. Der Standard wird erst im Februar 2008 ratifiziert werden.
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Das klingt sehr gut! FireWire ist USB2.0 weit überlegen, da die Bandbreite voll ausgenutzt werden kann, wie auch oben steht. Die Videos meiner Sony Handycam zum Beispiel kann ich nur mit FireWire übertragen, USB wäre zu langsam, irgendwas mit Overheadbandbreite... Aber verstehe ich das richtig? USB hat trotz schlechterer Übertragungsraten gewonnen, nur weil es Lizenskostenprobleme gibt? Ist ein wenig... Hm.
 
@IcySunrise: USB ist sehr günstig zu produzieren und reicht für den grössten Teil der Peripheriegeräte vollauf. Aber da wo eine sehr hohe Datentransferrate benötigt wird hat FireWire eben die Nase vorn.
 
@IcySunrise: solange es sich für den erfinder von firewire rentiert, kann es ihm doch egal sein, ob seine erfindung der menschheit hilft oder nicht. geiz is geil...
 
@IcySunrise: FireWire ist USB nicht nur wegen der Bandbreite überlegen, sondern auch, weil jedes Gerät als Host arbeiten kann und weil es netzwerkfähig ist. Außerdem frag der Host nich wie bei USB alle paar Millisekunden bei den Clients nach, ob es neue Informationen / Daten gibt, sonden die Clients sagen dem Host, dass es etwas neues gibt. Dadurch wird das ganze etwas schneller. :) @ leopard: Wenn aber raus kommt, dass der erfinder Apple ist und, dass es Steve Jobs war, der Intel, IBM und wer noch alles daran beteiligt war, die Lizenzgebühren aufgedrückt hat, werden nicht mehr so viel von "Geiz ist geil" reden. ^^
 
Firewire hat sich eigentlich schon in die ewigen Jagdgründe verabschiedet, leider.


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