AMD: Vergesst 2007, nächstes Jahr wird alles besser

Wirtschaft & Firmen AMD hat gestern mitgeteilt, dass die neuen "Barcelona" Server-Prozessoren nun doch erst ab Anfang nächsten Jahres in großen Stückzahlen verfügbar gemacht werden sollen. Auch die "Phenom" genannten neuen, vierkernigen Desktop-CPUs sollen erst ab dem ersten Quartal 2008 in hoher Stückzahl geliefert werden. Ursprünglich war geplant, beide neuen Produktreihen schon ab Ende 2007 in großen Mengen zu vertreiben. Durch einen technischen Fehler muss die Einführung nun aber verzögert stattfinden, um das Problem zu beheben. Dies teilte AMD-Präsident Dirk Meyer gestern während eines Treffens mit Analysten mit.

Darüber hinaus ließ AMD verlauten, dass man weniger Geld in neue Produktionskapazitäten investieren will. Statt der ursprünglichen Schätzung in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar sollen nun "nur" 1,1 Milliarden US-Dollar in neue Herstellungsanlagen fließen. Insgesamt geht AMD davon aus, dass man bis Ende 2008 wieder die Gewinnzone erreicht.

An der Börse wurden die Ankündigungen wenig positiv aufgenommen. An der New Yorker Börse fiel die AMD-Aktie zunächst um 5 Prozent, rappelte sich dann jedoch wieder auf und notierte zwischenzeitlich rund 2 Prozent niedriger. AMD entschuldigte sich gleichzeitig für Fehler im Zusammenhang mit den neuen CPU-Serien.

Die Einführung sei grundsätzlich schief gelaufen, so AMD-CEO Hector Ruiz. Man habe aus den Fehlern gelernt und wolle sie künftig vermeiden, sagte er weiter. In Zukunft wolle man weniger versprechen und dafür mehr schaffen - ein Versprechen, das auch Microsoft angesichts der Verzögerungen bei der Einführung von Windows Vista gemacht hatte.

Um das Ziel, bis Ende 2008 wieder in die Gewinnzone zu kommen, zu erreichen, will AMD nun zunächst bis Mitte des Jahres wieder ausgewogene Geschäftszahlen präsentieren. Ab Ende des dritten Quartals soll dann wieder Gewinn erzielt werden. Dazu soll die Einführung diverser neuer Produkte beitragen.

Entsprechend hoch gesteckt sind auch die Ziele für 2008. Die Zahl der gelieferten Prozessoren soll um mindestens 15 Prozent steigen. Auch im Grafikkartenbereich will AMD mit seiner Tochter ATI wieder wachsen - um 6 Prozent, so die Hoffnung des Unternehmens. Insgesamt schreibt AMD das Jahr 2007 damit praktisch ab und setzt voll auf die Zukunft. Alles wird gut, scheint die Devise zu lauten.
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