Provider Arcor muss Google vorerst nicht sperren

Internet & Webdienste In der letzten Woche berichteten wir darüber, dass die Huch Medien GmbH einen Eilantrag beim Landgericht Frankfurt gestellt hat. Darin fordert man den Internet-Provider Arcor auf, den Zugriff auf die Suchmaschine Google zu sperren.

Die Huch Medien GmbH als Betreiber der Website Amateurstar.de stört sich an der Bildersuche des Suchmaschinenbetreibers aus den USA. Demnach findet man dort pornografische Bilder, ohne das eine Alterkontrolle der Nutzer durchgeführt wird. Da Arcor den Zugang zu Google ermöglicht, soll der Provider nun entsprechende Maßnahmen einleiten.

Doch so weit wird es nicht kommen, denn das Gericht hat den Antrag zurückgewiesen. Arcor als Zugangsanbieter stellt "lediglich Verbindungen zu einem Kommunikationsnetz her". Aus diesem Grund kommt das Unternehmen nicht als Täter in Frage. Auch das Landgericht Kiel hatte im November ähnlich entscheiden, als der Provider Kielnet den Zugang zu diversen Pornoseiten sperren sollte.
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was heißt denn bitte "vorerst"..???
 
@pad90: Weil die Huch-Spinner den weiteren Rechtsweg gehen werden.
 
@angel29.01: Erst informieren, dann rumschwallen! Die ganze Sache sollte Zeigen ob das Gericht seiner Linie (die es mit Youporn gefahren ist) treu bleibt. Jetzt stellt sich nämlich die Frage wieso muss Youporn gesperrt werden, google aber nicht? Youporn ist wie google doch auch nur ein Teil des Kommunikationsnetzes zu welchem Arcor eine Verbindung herstellt. PS: Dickes -
 
@pad90: Weil es sich um einen Eilantrag handelt. Hierbei handelt es sich um einstweiligen Rechtsschuz, der dem Hauptsacheverfahren vorgeschaltet ist:deswegen nur vorerst.
 
und warum muss dann noch youporn etc. gesperrt werden ? ich will mal die kinder sehen die unter 18 jahren einen internetanschluss bekommen ausser i-net cafe und prepaid handy-internet.


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