AMD: Preis für die Übernahme von ATI war zu hoch

Wirtschaft & Firmen Der Prozessorhersteller AMD übernahm im Oktober 2006 den Grafikchipproduzenten ATI in einem Aufsehen erregenden Deal. AMD zahlte insgesamt rund 5,6 Milliarden US-Dollar, um sich die Grafikspezialisten von ATI einzuverleiben. Nun scheint man den hohen Kaufpreis allmählich bereuen. AMD gestand gestern ein, dass man zu viel für ATI bezahlt hat. In Dokumenten, die man bei der US-Finanzaufsicht einreichte, wies man darauf hin, dass ein Teil der Kaufsumme abgeschrieben werden muss. Wie hoch die abzuschreibende Summe ausfallen wird, ließ AMD jedoch offen.

Ursprünglich sollte die Übernahme von ATI AMDs Möglichkeiten im Grafikbereich erweitern und das Produktportfolio des Unternehmens um verschiedene aussichtsreiche Chipsatztechnologien ergänzen. Bis zum Zeitpunkt des Kaufs hatte sich AMD auf die Entwicklung von CPUs konzentriert.

Schon kurz nach Bekanntwerden der Übernahmepläne wurden aus Branchenkreisen Bedenken laut, was den Nutzen des Zusammenschlusses der beiden Unternehmen angeht. Bis heute hat sich das Geschäft für beide Firmen wirtschaftlich nicht bezahlt gemacht. AMDs Aktien haben seit dem Kauf von ATI über 50 Prozent an Wert verloren.
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