Brockhaus: Vergleich mit Wikipedia nicht wirklich fair

Internet & Webdienste Der Verlag Brockhaus hat die Ergebnisse einer vom "Stern" veröffentlichten Studie zurück gewiesen, wonach die Online-Version der eigenen Lexika nicht gegen die freie Internet-Enzyklopädie bestehen könne. Bei der Studie habe man versucht, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, hieß es. Der Wissenschaftliche Informationsdienst Köln (WIND) hatte Wikipedia bei seiner Untersuchung von 50 Stichwörtern aus unterschiedlichen Bereichen erheblich besser benotet als das unter Brockhaus.de verfügbare Angebot des Lexikon-Verlags. Nach Meinung des Verlags wurde bei dem Vergleich mit zweierlei Maß gemessen.

So hätten die Autoren der Studie eigentlich einen Vergleich zwischen der "Substanz" der 30-bändigen Brockhaus-Ausgabe und Wikipedia anstellen müssen, statt wie geschehen nur die unter Brockhaus.de verfügbare 15-bändige Version zu verwenden. Dennoch gestand Brockhaus ein, dass man noch nicht ganz im Online-Zeitalter angekommen ist.

Das Unternehmen sei derzeit damit beschäftigt, sein umfangreiches Print-Angebot mit einem entsprechenden Online-Auftritt zu ergänzen. Es könne aber noch eine Weile dauern, bis man online so gut da stehe wie schon im Print-Bereich. Die Autoren der Studie bekräftigen erneut, dass Brockhaus' Online-Angebot im Vergleich zur Wikipedia oft nicht auf dem neuesten Stand sei, dafür aber Vorteile habe, was die kompakte Zusammenfassung von Fakten angeht.
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