Latitude XT: Dells erster Tablet-PC ein teurer Spaß

Hardware Seit Dell seinen ersten Tablet-PC erstmals öffentlich ankündigte, sind mittlerweile fast sieben Monate vergangen. Nach langer Wartezeit hat das Unternehmen sein "Latitude XT" genanntes Gerät nun offiziell vorgestellt und erstmals auch Preise genannt. Im Vorfeld hofften viele Beobachter, Dell würde mit seinem Einstieg im Tablet-PC-Bereich für sinkende Preise sorgen. Dem ist aber keineswegs so. Die Amerikaner wollen für den Latitude XT mindestens 2499 US-Dollar verlangen. Damit liegt der Preis deutlich über den Erwartungen und dürfte auf lange Sicht kaum haltbar sein.

Zudem hat Konkurrent Toshiba ausgerechnet zum Zeitpunkt der Vorstellung von Dells Gerät die Verfügbarkeit ein eigenes neues Top-Modell seiner Tablet-PC-Reihe vorgestellt. Dieses bietet bei gleicher Größe deutlich mehr Leistung, Toshiba verlangt aber rund 700 US-Dollar weniger.

Dell versucht den Preis des Latitude XT vor allem mit einem vielseitigen Touchscreen-Display zu rechtfertigen. Das Display kombiniert die Option mit dem Stylus zu arbeiten mit kapazitiver Touch-Technologie, durch es mit einer einfachen Berührung gesteuert werden kann, ohne dass Druck ausgeübt werden muss.


Der Hersteller verspricht durch diese Kombination ein beschleunigtes Arbeiten und eine höhere Präzision bei der Bedienung. Als Mitbewerber hat man vor allem Lenovos X61T Tablet-PC im Auge, dessen Display ähnliche Fähigkeiten besitzt. Dell bestätigte darüber hinaus bei seiner Ankündigung die vorab gemeldeten Spezifikationen des Geräts.

Wie erwartet wird der Dell Latitude XT mit Intel Core 2 Solo und Core 2 Duo ULV Prozessoren ausgestattet. Die Grafikausgabe erfolgt mit Hilfe einer Radeon X1250 Grafiklösung. Dell liefert das Gerät entweder mit einer herkömmlichen, bis zu 120 Gigabyte großen Festplatte oder einer Solid State Disk mit 64 Gigabyte Kapazität aus.


Das 12,1-Zoll-Display mit seiner WXGA-Auflösung (1280 x 800 Pixel) wird in der Basisversion mit einer normalen CCFL-Beleuchtung ausgerüstet. Optional ist es aber auch mit LED-Beleuchtung erhältlich. Zu den weiteren Merkmalen gehören Unterstützung für 802.11n-WLAN, Bluetooth 2.0+EDR, HSDPA oder EVDO, Finderabdruckleser und 3 USB-2.0-Ports.

Drei Akkukapazitäten sind erhältlich - 4, 6 oder 9 Zellen. Wann die ersten Geräte ausgeliefert werden soll, ließ Dell zunächst offen. Die lange Liste der optionalen Ausstattung lässt deutlich werden, dass ein umfangreich ausgestattetes Modell deutlich über 3000 US-Dollar kosten dürfte - Dells erster Tablet-PC wird also anders als erwartet ein teurer Spaß.
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