18-Jähriger steuerte riesiges Botnet aus Neuseeland

Internet & Webdienste Ein 18 Jahre alter Mann aus Neuseeland soll im Internet einen Trojaner verbreitet haben, der weltweit rund 1,3 Millionen Computer infiziert haben soll. Das berichten die lokalen Medien. Die betroffenen Rechner bildeten ein riesiges Botnet.

Dabei handelt es sich um einen Verbund von Rechnern, die zentral gesteuert werden können, um beispielsweise Spam-Mails zu versenden oder DDoS-Attacken durchzuführen. Die Kontrolle über das Botnet hatte der 18-Jährige aus Neuseeland, der sich selbst "AKILL" nannte.


Zusammen mit einigen Bekannten bildete er das "A-Team" und griff mit seinen infizierten Rechnern zahlreiche Server an, hauptsächlich die Rechner von Sicherheitsunternehmen und Internet Relay Chats (IRC). Der Schaden wird derzeit auf 13,5 Millionen Euro geschätzt.

Die Polizei durchsuchte die Wohnung des zuvor ermittelten Verdächtigen und fand entsprechende Beweise. Über die weiteren Schritte der Behörden liegen keine Informationen vor.
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krass... immer wieder faszinierend =)
 
immer wieder erstaunlich wie eine DDoS Attacke mehrere Millionen an Schaden verusachen können ....
 
@benjim: Ruf deinen Administrator an, er versucht was zu beheben, macht Überstunden. Ermittlungen gegen solche Autoren sind auch nicht umsonst. Wenn dies in nen paar Ländern und in vielen Firmen passiert ist, sind nen paar Millionen nicht weit...
 
interessant. den jeweiligen server abschalten, rebooten, firewall logfile durchsuchen, iptable neu konfigurieren und den die domain auf eine andere ip umleiten kostet mich max. 2 stunden. je nach stundenlohn und rang der firma sind das 100-250 euro / dolla pro stunde. die logs sichern und der polizei, bzw dem zuständigem beauftragten übergeben kostet mich ein müdes lächeln. logs auswerten kostet rund nen tag bis zwei tage ... das mal auf einige tausend rechner gerechnet machen trotzdem keine 13 millionen euros aus ...
 
@benjim: Tja... du denkst in einem viel zu kleinen Rahmen! Du rechnest weder die Verluste für die "Nichterreichbarkeit" der Systeme noch sonstige Folgekosten ein.


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