Nutzer sollen Google im Kampf gegen Malware helfen

Internet & Webdienste Seit einigen Wochen werden Googles Suchergebnisse immer häufiger von Internetkriminellen missbraucht, um ihre Schadsoftware an den Mann zu bringen. Durch diverse Tricks gelingt es ihnen immer wieder, ihre speziell präparierten Webseiten unter die ersten Ergebnisse bei Google-Anfragen zu schmuggeln. Nachdem Google in der letzten Woche bereits zahlreiche zweifelhafte Einträge aus seinem Index löschte, wendet sich der Suchmaschinenbetreiber nun an die Nutzer selbst, um endlich der Flut von gefährlichen Suchergebnissen Herr zu werden. Mit einem speziellen Formular sollen die Nutzer verdächtige Seiten zügig an Google melden.

Google will mit dem simplen Formular, das lediglich Eingabefelder für die Adresse der verdächtigen Seiten und eine kurze Beschreibung bietet, seine Datenbank von Websites ausbauen, die möglicherweise Schadsoftware ausliefern. Schon jetzt wird bei wenig vertrauenswürdigen Seiten in den Ergebnislisten eine entsprechende Kennzeichnung bzw. Warnung angezeigt.

Der Sicherheitsdienstleister Sunbelt Software warnte in der vergangenen Woche, dass die Anbieter von Schadsoftware mit verschiedenen Tricks dafür sorgen, dass ihre zweifelhaften Produkte bei alltäglichen Suchanfragen unter den ersten Ergebnissen landen. Kurz nach der Warnung des Unternehmens, waren die genannten Seiten aus Googles Index verschwunden.

Weitere Informationen: Malware-verdächtige Seiten an Google melden
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