Vista: Wo das SP1 für mehr Performance sorgen soll
Microsoft arbeitet derzeit am ersten Service Pack für Windows Vista. Die Update-Sammlung soll eine Vielzahl großer und kleiner Probleme beseitigen und auch für mehr Stabilität und Kompatibilität sorgen. In einigen Punkten dürften auch Leistungssteigerungen zu erwarten sein, doch dazu hat sich Microsoft bisher nicht öffentlich geäußert.
Microsoft-Spezialistin Mary Jo Foley konnte nun aber interne Dokumente auftreiben, die einige Fälle nennen, in denen Windows Vista mit Service Pack 1 deutliche Geschwindigkeitssteigerungen mit sich bringen soll. Mit den Informationen versucht Microsoft derzeit ihren Angaben zufolge, die eigenen Mitarbeiter davon zu überzeugen, das SP1 schon jetzt zu Testzwecken zu installieren.
Auf diesem Weg will man möglichst viele Systeme für einen letzten Test nutzen, bevor die abschließenden Arbeiten am Windows Vista Service Pack 1 begonnen werden, so Foley. Microsoft nennt ihren Angaben zufolge keine konkreten Benchmark-Ergebnisse sondern gibt an, um wie viel Prozent eine Aktion nun schneller geworden sein soll.
Folgende Geschwindigkeitsverbesserungen soll es geben:
- 25 Prozent schnelleres Kopieren von Dateien auf der gleichen Festplatte
- 45 Prozent schnelleres Kopieren von Dateien zwischen Systemen ohne Windows und solchen mit Windows Vista SP1
- 50 Prozent schnelleres Kopieren von Dateien zwischen Remote-PC mit Vista SP1 und einem lokalen System mit Vista SP1
- 50 Prozent schnelleres Lesen von großen Bildern
- 18 Prozent schnelleres Aufwachen aus dem Standby-Modus bei einer "bestimmten Klasse" von USB-Hubs
- Schnelleres Einloggen von Business-PCs außerhalb der Fimenumgebung, soll nun vergleichbar mit der Log-In-Performance im Unternehmen sein
Auch die Kompatibilität zu Diagnose-Tools von Drittanbietern, die den Netzwerkverkehr direkt abgreifen, soll besser werden. Außerdem will man während der Installation des Service Pack 1 einen Hinweis auf das LogIn-Passwort abfragen.
Der letzte Punkt auf Foleys Liste klingt ebenfalls vielversprechend. So sollen "viele der häufigsten Gründe für einen Absturz oder das Aufhängen von Vista" beseitigt werden, die unter anderem Windows Kalender, Windows Media Player und eine Reihe von mitgelieferten Treibern betreffen, beseitigt werden.
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