 Microsoft hat das Widerspruchsverfahren gegen ein Urteil aus einer Patentklage verloren und muss nun über 140 Millionen US-Dollar an ein US-amerikanisches Technologieunternehmen zahlen. Der ebenfalls beteiligte Softwarehersteller Autodesk muss 18 Millionen US-Dollar zahlen.
Die beiden Unternehmen waren im Jahr 2004 von der Firma Z4 Technologies verklagt worden, weil die von ihnen zur Aktivierung von Software nach der Installation verwendeten Technologien gegen Patente verstoßen sollen. Konkret ging es um Aktivierungs- und Anti-Piraterie-Technologien.
Z4 behauptete, dass die in Windows XP und Office 2003 verwendete Aktivierung durch Eingabe von zwei Passwörtern oder Produktschlüssel durch eigenen Patente geschützt sei. Der Kläger behielt vor Gericht Recht, Microsoft wurde deshalb im April 2006 zur Zahlung von 115 Millionen US-Dollar verurteilt.
Die Redmonder wollten das Urteil jedoch nicht akzeptieren, so dass am 16. November 2007 erneut entschieden werden musste. Das zuständige Berufungsgericht bestätigte das Urteil aus erster Instanz, so dass Microsoft nun insgesamt über 140 Millionen US-Dollar zahlen muss.
Nach Angaben von Microsoft hat das Urteil keine Auswirkungen auf die betroffenen Produkte. Es werde keine technischen Veränderungen an Office 2003 und Windows XP geben, so das Unternehmen. Windows Vista und Office 2007 sind ohnehin nicht betroffen, hieß es.
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