Firefox: Mozilla will Arbeitsspeicherhunger bekämpfen

Software Mozillas freier Browser Firefox ist für seine Probleme beim Umgang mit Arbeitsspeicherressourcen bekannt. Seit Jahren klagen viele Anwender darüber, dass Firefox nach langer Benutzung und bei vielen geöffneten Tabs unter Umständen extrem viel Arbeitsspeicher benötigt und in einigen Fällen sogar abstürzen kann. Auch wenn Mozilla die Probleme in den jüngsten Versionen zunehmend unter Kontrolle bekommen hat, will man sich nun verstärkt um die Suche nach den Ursachen für mögliche Speicherleck machen. Hintergrund sind Pläne, Firefox für die Verwendung auf Handys zu portieren. Christopher Blizzard, Mitglied der Führungsstabes bei Mozilla, kündigte am Wochenende entsprechende Maßnahmen an.

In seinem Weblog kündigte Blizzard eine konzentrierte Suche nach angeblichen Speicherleck an. Mozilla hat trotz diverser Berichte von Anwendern bisher stets verneint, dass es ein derartiges Problem bei Firefox gibt. Auch Blizzard machte in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Er schrieb lediglich, dass die Zuordnung von Speicherressourcen problematisch sei.

Seine These wurde durch Tests von Dritten untermauert, die feststellten, dass Firefox die Daten im Speicher in kleinen Teilen unterbringt. Dadurch werde wahrscheinlich das Freiwerden größerer Bereiche erschwert, so dass auf Dauer ungewöhnlich viel Speicher belegt wird, oder zumindest der Eindruck entsteht, dass dem so ist. Bisher ist man sich aber offenbar uneins darüber, wo das Problem im Detail liegt.

Einige Kommentatoren kritisierten Blizzards Ankündigung, sich aufgrund der Pläne für eine mobile Firefox-Variante mit den Speicherproblemen zu befassen. Sie warfen den Entwicklern vor, dass es ihnen bisher an Motivation gemangelt hätte, die Probleme in den Griff zu bekommen. Die Aussicht auf Einnahmen durch eine Handy-Version von Firefox hätten erst jetzt dazu geführt, dass man sich auf Ursachenforschung begebe.

Blizzard wies die Kritik zurück und gab an, dass die Beseitigung eventueller Probleme schließlich auch den Nutzern der Desktop-Version des Browsers zugute komme.
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