Dell stellt Ubuntu-PCs teilweise ein *Update 2*
Bitte das Update am Ende des Texts beachten! Der PC-Hersteller Dell war vor einigen Monaten der Vorreiter, was die Vorinstallation des freien Betriebssystems Ubuntu Linux auf seinen Fertig-Systemen angeht. Auch in Deutschland waren seitdem sowohl Desktop-PCs, als auch Notebooks mit Ubuntu von Dell erhältlich.
Offenbar läuft das Geschäft mit den Ubuntu-basierten Systemen aber nicht so wie erhofft. Schon vor einigen Wochen machten Gerüchte die Runde, wonach deren Verkaufszahlen bisher nicht die - sicherlich auch wegen der ursprünglich vehementen Forderungen der Ubuntu-Förderer nach einer Vorinstallation durch große Hersteller - hohen Erwartungen erfüllen können.
Dell hat deshalb einen Teil seines Angebots von Ubuntu-Systemen in zumindest einigen Ländern Europas wieder vom Markt genommen. Versucht man derzeit in Großbritannien und Deutschland, eines der wenigen mit Ubuntu verfügbaren Dell-Notebooks zu bestellen, verläuft der Ordervorgang ins Leere.
Wie bisher ist Ubuntu allerdings noch auf Dells Desktop-PCs erhältlich. Eine Anfrage bei der deutschen Pressestelle von Dell brachte bisher keine Informationen zu dem Thema. Die britische Niederlassung bestätigte jedoch die Einstellung des Vertriebs des Ubuntu-Laptops im Vereinigten Königreich. In den USA sind die Geräte weiterhin erhältlich.
Update (13:42 Uhr): Mittlerweile ist zumindest von Deutschland aus die Durchführung der Bestellung des Dell Inspiron 6400 Notebooks mit Ubuntu als Betriebssystem wieder möglich. Wir hoffen dennoch auf eine Stellungnahme von der deutschen Dell Niederlassung. Offenbar beschränkt sich die Einstellung des Vertriebs auf Großbritannien. Auch dort kann die Bestellung inzwischen aber wieder erfolgreich durchgeführt werden.
Update 2 (10:25 Uhr): Inzwischen haben wir eine Rückmeldung der deutschen Pressestelle von Dell erhalten. Pressesprecher Michael Rufer stellte klar, dass die von uns zitierte Meldung über die angebliche Einstellung der Ubuntu-Systeme von Dell in keiner Weise der Wahrheit entspricht. Am Angebot habe sich nichts geändert. Dass die Bestellseiten gestern teilweise nicht verfügbar waren, erklärte er mit Wartungsarbeiten. Sowohl in Großbritannien, als auch in Deutschland würden weiterhin Dell-PCs mit einem vorinstallierten Ubuntu Linux angeboten.
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