Google Kartendienst bald an der Zapfsäule abrufbar

Internet & Webdienste Der Weg an die Zapfsäule wird in den USA oft auch zu einem Multimedia-Erlebnis. Viele Tankstellen haben ihre Zapfsäulen mittlerweile mit Touchscreen-Systemen ausgerüstet, die oft auf Microsofts Windows basieren wir berichteten und zum Beispiel das Surfen im Internet ermöglichen. Nun wird der Funktionsumfang der Zapfsäule an so mancher Tankstelle noch größer. Der Suchmaschinenbetreiber Google hat eine Zusammenarbeit mit dem Zapfsäulenhersteller Gilbarco Veeder-Root bekannt gegeben, in deren Rahmen der Kartendienst Google Maps künftig an den Geräten des Unternehmens abrufbar gemacht wird.

Wer sich also verfahren hat, braucht nur noch an der nächsten Tankstelle anzuhalten und kann sich dort ausführlich über die Umgebung informieren. Neben den eigentlichen Kartendaten sollen auch Informationen zu Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten oder auch Krankenhäusern verfügbar gemacht werden.

Das Konzept geht jedoch darüber noch hinaus. Weiss der Tankstellenbesucher, wohin er will, kann er sich sogar Fahranweisungen ausdrucken lassen. Gilbarco Veeder-Root will die Google-Zapfsäulen an rund 3500 Tankstellen in den ganzen USA aufstellen.

Einen Wermutstropfen gibt es für Google allerdings - das Unternehmen kann nicht auf Werbeeinnahmen aus der Kooperation mit dem Zapfsäulenhersteller hoffen, denn es wird keine Google Werbung auf den Geräten geben. Google ist von der Idee dennoch begeistert, weil sie der Firmenphilosophie entspricht, die eigenen Dienste so allgegenwärtig wie möglich zu machen.
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