Microsoft & Co: Googles Handypläne überbewertet

Telefonie Google hat gestern nach monatelangen Spekulationen offiziell bekannt gegeben, dass man den Mobilfunkmarkt kräftig aufmischen will. Das Unternehmen stellte mit Android eine offene Plattform für Handys vor, zu der unter anderem auch ein Linux-basiertes Betriebssystem gehört. Der Suchmaschinenbetreiber konnte über 30 bedeutende Firmen aus der Branche als Partner gewinnen. Zu den Unterstützern der neu gegründeten Open Handset Alliance gehören unter anderem Handyhersteller wie Motorola und HTC sowie diverse Mobilfunknetzbetreiber, darunter auch T-Mobile, die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom.

Einige namhafte Anbieter von Handys, Smartphones und der entsprechenden Betriebssysteme haben sich dem Vorhaben jedoch nicht angeschlossen. Angesichts der geballten Kraft von Googles Handy-Allianz stellt sich nun die Frage, wie die nicht an dem Projekt beteiligten Wettbewerber dem Zusammenschluss gegenüber stehen.

Gerade Microsoft und Symbian, zwei der wichtigste Hersteller von Handy-Betriebssystemen dürften Google & Co mit ihrer Kooperation ins Visier genommen haben. Die Firmen zeigten sich jedoch nach der Vorstellung der Pläne für die offene Handy-Plattform wenig beeindruckt. Zumindest bei Symbian ist man sich jedoch bewusst, dass die Open Handset Alliance nicht zu unterschätzen ist.

Das Unternehmen ließ verlauten, dass Google und seine Mitstreiter im Handy-Bereich eine Vielzahl von Hindernissen zu überwinden haben. Schließlich sei man bereits seit neun Jahren als Hersteller des gleichnamigen Handy-Betriebssystems aktiv und habe bereits den einen oder anderen Wettbewerber kommen und gehen sehen, von dem es hieß, dass er eine Bedrohung darstelle, kommentierte Symbian.

Bei Microsoft sieht man die Dinge ähnlich. Die Redmonder bieten mit Windows Mobile seit einigen Jahren ebenfalls eine Handy-Plattform an, die mittlerweile auf vielen Smartphones zum Standard geworden ist. Die Redmonder teilten mit, dass kaum abzuschätzen sei, welche Auswirkungen die neu gegründete Allianz auf das eigene Geschäft haben werde.

Auch bei Nokia ist man der Ansicht, dass Googles Engagement im Handy-Bereich wohl vorerst kaum Folgen für die Marktsituation haben wird. Die aktuelle Lage im Konkurrenzkampf unter den Handyherstellern bzw. Anbietern von Betriebssystemen werde sich wahrscheinlich nicht ändern, schließlich entscheide immer noch der Kunde, dessen Wahl immer weniger von der Software abhänge, hieß es.
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