MS vs. EU: Microsoft will nicht mehr widersprechen

Microsoft Microsoft hat sich kürzlich mit der EU-Kommission darauf einigen können, dass der Softwarekonzern die Auflagen der Wettbewerbshüter aus dem Monopolverfahren von 2004 in vollem Umfang erfüllen wird. Zuvor hatten die Redmonder mehrfach Widerspruch gegen drohende Strafzahlungen eingelegt. Da man nun aber voll auf die Forderungen der EU eingeht, wurden auch die Widersprüche gegen die Strafen wegen Nichteinhaltung der Auflagen fallen gelassen, teilte Microsoft vor kurzem offiziell mit. Damit erklärt sich das Unternehmen bereit, die millionenschweren Strafen tatsächlich zu zahlen. Zumindest die 280,5 Millionen teure zusätzliche Strafe wurde bereits im Oktober 2006 beglichen.

Damals war Microsoft zur Zahlung dieser Strafe verurteilt worden, weil die EU der Meinung war, dass der Konzern sich nicht an die Auflagen aus dem Monopolverfahren hielt. Zuvor hatten die Redmonder bereits die Hauptstrafe in Höhe von 497 Millionen Euro gezahlt. Auch das zweite ausstehende Widerspruchsverfahren wird nun annulliert.

Microsoft wollte sich damit gegen die Forderung der EU wehren, bestimmte Technologien unter Open-Source-Lizenzen zu stellen. Ein Sprecher von Microsoft sagte, dass es nun sehr wichtig sei, die Auflagen der EU-Kommission in jeder Hinsicht zu erfüllen. Weiterhin wolle man die "konstruktive Beziehung" zur EU festigen, hieß es.
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