Phono-Verband für monatliche Filesharing-Abgabe

Internet & Webdienste Die Musikindustrie klagt seit Jahren über sinkende Verkaufszahlen und macht dafür vor allem Filesharing-Dienste verantwortlich, über die sich Millionen Musikstücke auf illegalem Wege kostenlos herunterladen lassen. Statt gegen die Betreiber derartiger Angebote und ihre eigenen Kunden zu klagen, will die Branche nun offenbar auf ein vollkommen "neues" Konzept setzen. Zumindest die dänische Abteilung der Internationalen Vereinigung der Phonografischen Industrie (IFPI) denkt ernsthaft über die Einführung einer pauschalen Abgabe für Musik-Downloads nach. Mit der Einführung eines solchen "Filesharing-Abos" würden dann praktisch sämtliche Downloads auf einen Schlag legal.

Die Abgabe soll nach den Vorstellungen des dänischen IFPI-Ablegers von allen Besitzern von Internetanschlüssen über deren Provider abgeführt werden. Wieviel die Kunden für den gefahrlosen Download von Musik aus eigentlich illegalen Quellen zahlen sollen, steht noch nicht fest. Dänische Medien sprechen von monatlichen Kosten von 50 bis 100 Kronen - umgerechnet 6,70 bis 13,40 Euro.

Die Pläne werden unter anderem vom dänischen IFPI-Chef Jens Otto Paluden unterstützt. Die Idee geht auf einen Vorschlag des Marketingdirektors der IFPI in Dänemark zurück, der diesen gegenüber der Wirtschaftszeitung Børsen machte. Während die Äußerungen der Dänen Hoffnung machen, hält sich die IFPI auf internationaler Ebene bisher zurück, was die Ideen ihrer dänischen Kollegen angeht.
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