iPhone-Hacks sorgen für 100 Millionen Dollar Umsatz

Hardware Apple konnte gestern Abend ein überaus erfolgreiches letztes Geschäftsquartal feiern. Dank iPod, Mac und vor allem iPhone stiegen die Umsätze des Unternehmens kräftig. Bei der Veröffentlichung der Zahlen, machte Apples Chief Operating Officer Timothy Cook aber auch einige Anmerkungen zu den Versuchen einiger iPhone-Käufer ihr Gerät für andere Mobilfunknetze zu öffnen. Nach Angaben von Cook wurden seit der Markteinführung bereits 1,4 Millionen iPhones verkauft. fast 1,2 Millionen davon im letzten Quartal, das am 30. September endete. Cook geht davon aus, dass rund 250.000 Stück an Personen verkauft wurden, die es nicht in Verbindung mit dem Netz von Apple Mobilfunkpartner AT&T nutzen. Der größte Teil dieser Kunden habe zugeschlagen, nachdem man den Preis deutlich gesenkt hatte.

Offenbar wurde das iPhone mit der Preisreduktion um immerhin 200 US-Dollar gegenüber dem ursprünglichen Preis von 599 US-Dollar auch für die Kunden anderer Netzbetreiber interessant. Auch viele Europäer dürften die Preissenkung zum Anlass genommen haben, sich ein iPhone zuzulegen. Insgesamt dürfte Apple mindestens 100 Millionen US-Dollar mit iPhones verdient haben, die mittlerweile für andere Netze geöffnet wurden.

Einige Marktbeobachter fragen sich nun angesichts der Umsätze, die Apple mit iPhones macht, deren Käufer sie durch Hacks entsperren wollen, warum die Kalifornier an ihrer Politik festhalten. Apple versuchte bereits mehrfach die Entsperrung des iPhone durch Firmware-Updates zu unterbinden. Viele Käufer, die ihr Gerät freigeschaltet haben, müssen nun befürchten, dass es durch ein neues Update lahmgelegt wird.
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