Ballmer: Microsofts Suche noch in den Kinderschuhen

Microsoft Laut dem Microsoft-Chef Steve Ballmer steckt die Windows Live Suche noch immer in den Kinderschuhen. Das sagte er gestern auf dem Web 2.0 Summit in San Francisco. Dennoch will man den Marktführer Google nicht aus den Augen lassen und aufschließen. Er verglich die Suchtechnologie von Microsoft und Google mit einem Basketball-Spiel zwischen einem Dreijährigen und einem Zwölfjährigen. Man wächst schnell heran und wird von Tag zu Tag besser, doch um wirkliche Erfolge feiern zu können, müssen einige Jahre vergehen.

Erst kürzlich hatte Ballmer den Suchmaschinenbetreiber als "One-Trick-Pony" bezeichnet. Damit will er deutlich machen, dass Google nur in einem Bereich wirklich gut und erfolgreich ist. "Sie haben mit einer Sache begonnen, wurden dabei sehr gut und haben angrenzende Sektoren besetzt."

Auf der gestrigen Fachkonferenz relativierte er seine Aussage - demnach sei das keinesfalls negativ gemeint gewesen. Microsoft dagegen ist in zwei Bereich sehr stark - Desktop-Anwendungen und Lösungen für Firmenkunden. Ballmer hofft, dass Microsoft eines Tages ein "Four-Trick-Pony" werden kann. Man bemühe sich in den Bereichen Endgeräte, Entertainment und Online-Werbung sehr stark.
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