Vista-Nachfolger: Microsoft zeigt erstmals Windows 7

Windows 7 Microsofts neues Betriebssystem Windows Vista ist noch nicht einmal ein Jahr erhältlich, da zeigen die Redmonder bereits den Nachfolger, der auf den Namen "Windows 7" hört. Wer jetzt neue Benutzeroberflächen oder ähnliches erwartet, wird enttäuscht sein. In der letzten Woche, genauer gesagt am 13. Oktober, hielt der Microsoft-Entwickler Eric Traut eine Vorlesung an der University of Illinois. Grundsätzlich ging es darin um die Virtualisierungstechnologie der Redmonder, die von Traut sehr ausführlich und praxisnah vorgestellt wurde. Neben den bisherigen Windows-Versionen, angefangen bei Windows 1.0, zeigte er auch den Vista-Nachfolger Windows 7 in Virtual PC 2007.

Dabei handelte es sich lediglich um den Kernel, den Microsoft mit dem neuen Betriebssystem extrem erleichtern will. Der Kernel soll nur noch die grundlegensten Funktionen des Betriebssystems beinhalten, um so ein stabiles Fundament für alle anderen Anwendungen zu schaffen. So belegen die zum Kernel gehörigen Dateien lediglich 25 Megabyte auf der Festplatte - läuft der Kernel, werden 40 Megabyte im Arbeitsspeicher belegt.

Dieser abgespeckte Windows-Kernel wird von den Entwicklern als MinWin bezeichnet, der nicht nur im kommenden Windows 7 zum Einsatz kommen wird, sondern auch im Server-System sowie Tablet PCs und anderen mobilen Geräten. Aufgrund seiner geringen Größe und den niedrigen Speicheranforderungen würde er sich ideal für stromsparende Hardware-Lösungen eignen.


Die Vorlesung von Traut wurde von der Universität auf Video aufgezeichnet - es kann ab sofort heruntergeladen werden. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Momente findet man in dem kleinen Video, das in dieser Meldung eingebettet wurde.

Windows 7 soll nach den aktuellen Plänen von Microsoft im Jahr 2010 fertiggestellt werden. Viele Windows-Experten gehen davon aus, dass die Redmonder die Benutzeroberfläche komplett überarbeiten könnten, ähnlich wie es bei Office 2007 der Fall war. Für die Büro-Anwendung war der Manager Steven Sinofsky verantwortlich - seit kurzer Zeit ist er der Chef der Abteilung für die Windows User Experience. Er könnte dafür sorgen, dass auch Windows solch umfangreiche Änderungen an der Benutzeroberfläche erfährt.

WinFuture Magazin: Windows Codename "7" - Was bisher bekannt ist
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